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Angst vor hoher Krankenhausrechnung: User spenden für in New York gestrandete Frühchen-Eltern

Kurz nach dem Jahreswechsel beweist das Internet wieder seine hilfsbereite Seite - im Fall von Katie und Lee. Sie sitzen ohne Geld, aber mit ihrem elf Wochen zu früh geborenen Sohn in New York fest.

Trotz aller Sorgen glücklich: Lee, Katie und Frühchen Dax

Trotz aller Sorgen glücklich: Lee, Katie und Frühchen Dax

Sie wollten zum Sightseeing in die USA fliegen. Ein letzter gemeinsamer Urlaub als Paar bevor das Baby kommt. So die Idee. Doch der kleine Dax Johnston hatte andere Pläne als seine Eltern. Elf Wochen vor dem errechneten Termin kam er am 28. Dezember zur Welt - in New York statt im britischen Heimatort seiner Eltern Katie Amos und Lee Johnston. Katies Arzt hatte den Kurztrip zuvor abgesegnet, er rechnete nicht mit einer Frühgeburt.

Dem Jungen geht es den Umständen entsprechend gut, eine gute Nachricht. Die schlechte Nachricht: Er muss noch bis zum 10. März im Krankenhaus bleiben. Katie und Lee befürchten eine Krankenhausrechnung von mehr als 200.000 US-Dollar (166.000 Euro). Ob ihre Versicherung zahle, sei noch unklar. Außerdem werden aus den geplanten fünf Tagen New York nun drei Monate - das bedeutet für die jungen Eltern neben vielen Kosten auch viel Einsamkeit in einer sehr turbulenten Zeit.

Dax for President

Um der kleinen Familie zu helfen, haben Freunde der beiden eine Spendenseite ins Leben gerufen. Über 6.000 Dollar sind bereits zusammengekommen, die Facebookseite von Dax hat in den letzten Tagen mehr als 12.000 Likes gesammelt.

Trotz all ihrer Probleme haben Dax' Eltern ihren Humor nicht verloren. Sein Sohn sei ja nun amerikaner Staatsangehöriger, sagte Lee dem "Mirror". "Er kann also US-Präsident werden, wenn er mal älter ist!"

vim

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