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Onkologie: Sie besiegte den Krebs – und will nun Ärztin werden, um jungen Krebspatienten zu helfen

Eine Jugendliche aus Großbritannien hat den Kampf gegen den Krebs gewonnen – und möchte nun selbst Ärztin werden, um anderen Krebspatienten zu helfen. Die heute 18-Jährige war an einem seltenen Weichteiltumor erkrankt.

Ellie während der Chemotherapie und nach der Therapie mit einem Schild: "Ich bin krebsfrei"

Ellie während der Chemotherapie und nach der Therapie 

Als bei Ellie Waters Krebs diagnostiziert wurde, hatte sie nur eine 20-prozentige Überlebenschance. Sie litt an einer seltenen Form der Weichteiltumore, Rhabdomyosarkome, die bei Kindern oder Jugendlichen auftreten kann – doch sie überlebte. Die heute 18-Jährige möchte nun, nach ihrem Schulabschluss, auch Ärztin werden, um Krebspatienten, wie sie es auch einer war, zu helfen. In einem Interview mit der britischen "Metro" sagt Ellie: "Ich war schon immer sehr karriereorientiert. Ursprünglich wollte ich eine weibliche Version von Alan Sugar (ein britischer Unternehmer, Anm. d. Red.) sein, aber jetzt weiß ich, dass Geld nicht alles ist."

Die Krankheit zwang sie, ihr normales Leben aufzugeben

Ellie war 14 Jahre alt, als sie einen Knoten in ihrem Gesäß bemerkte. Nach kurzer Zeit, nur wenige Wochen später, verspürte sie beim Laufen Schmerzen im Bein. Sie erzählte ihren Eltern nichts von ihren Symptomen, da ihr der Ort der Schmerzen peinlich war. Doch der Knoten wuchs weiter. Sie ging zum Hausarzt, der die Jugendliche sofort an ein Krankenhaus überwies. Mit der Diagnose änderte sich Ellies Leben schlagartig. Ihre Hobbys, vor allem das Fußballspielen, musste sie aufgeben, da sie im Queen’s Medical Centre in Nottingham im Bett liegen musste. Von dort aus bloggte sie über ihre Krankheit und über ihre Erfahrungen. Drei Monate verbrachte sie nach der Diagnose im Krankenhaus. Danach bekam sie eine 17-monatige Chemotherapie. Die Therapie verlief gut, Ellie war sie krebsfrei. 

"Im Krankenhaus entdeckte ich meine Leidenschaft für Medizin"

Heute sagt sie, dass sie vor ihrer Krankheit nie darüber nachgedacht habe, Ärztin zu werden. Doch die Ärzte im Krankenhaus bei ihrer Arbeit zu beobachten, hatte der Teenagerin eine neue Perspektive eröffnet. Im Abitur habe sie bewusst Biologie, Chemie und Mathematik belegt, damit sie nächstes Jahr Medizin studieren und schließlich pädiatrische Onkologin werden könne. Für sie steht fest: Sie möchte Kindern helfen, so wie die Ärzte ihr damals geholfen haben.

Quelle: "Metro"

fis
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