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Folgenschwerer Fehler Mann will seiner Freundin einen Antrag machen – und steckt dabei das Haus in Brand

Mann und Frau halten Hände mit Verlobungsring
Verlobungen können spontan oder wohl durchdacht sein – auf jeden Fall sollten sie im günstigsten Fall nicht in einem Inferno enden
© Serhii Sobolevskyi / Getty Images
Eigentlich wollte Albert die Verlobung mit seiner Freundin mit ein paar Kerzen romantischer machen – doch die sollte man niemals alleine lassen. Das weiß er nun auch.

Es soll ja Menschen geben, die beinahe so viel Zeit und Mühe in die Planung der Verlobung stecken wie in die Hochzeit selbst. Auch Albert Ndreu aus Sheffield in Großbritannien hatte sich zwei Wochen lang auf den großen Moment vorbereitet. Nur wünscht er sich vermutlich, dass er bei der tatsächlichen Ausführung des Plans ein wenig besser achtgegeben hätte.

Von Anfang: Albert und seine Freundin Valerija sind seit rund einem Jahr ein Paar und sehr verliebt. So verliebt, dass Albert der 22-Jährigen die Frage aller Fragen stellen wollte und dafür die Worte "MARRY ME?", also "Willst du mich heiraten?", in Teelichten auf dem Boden des gemeinsamen Hauses arrangiert hatte. Dazu noch ein kleiner Ballon und ein Herz – fertig ist der Heiratsantrag. Doch leider wollte der 26-Jährige, dass die Kerzen schon brennen, wenn seine Valerija nach Hause kommt, musste sie jedoch von der Arbeit abholen. Also machte er, wovon wir seit Kindertagen wissen, dass es gefährlich ist: Er verließ das Haus und ließ die Kerzen brennen.

Ein großes Feuer – und ein Happy End

Im Gespräch mit der australischen Nachrichtenseite "News.com.au" erzählten die beiden, wie sie zu Hause vorfuhren, nur um festzustellen, dass das Wohnzimmer in Flammen stand: "Ich hatte mir solche Sorgen gemacht, dass etwas schiefgehen könnte, aber ich hätte nie gedacht, dass ich das Haus anzünden könnte", so Albert. "Aber wir werden diesen Tag nie vergessen und diese Geschichte unseren Kindern erzählen." So kann man das natürlich auch sehen.

Valerija wurde bereits misstrauisch, als Albert mit einem Strauß Blumen an ihrem Arbeitsplatz auftauchte: "Ich dachte, er hätte vielleicht etwas kaputt gemacht oder im Haus zerstört. Ich konnte nicht ahnen, dass er das ganze Wohnzimmer ruiniert hatte."

Aber wenigstens gibt es ein Happy End für die Geschichte: Am Haus angekommen, ließ Albert sich auch von dem Flammen nicht von seinem Plan abbringen, kniete sich hin und bat seine Freundin um ihre Hand – sie sagte "Ja". 

Quelle: "News.com.au"

jgs

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