"Hocus Pocus"-Schauspielerin Thora Birch
Sie feiert Coming-out als bisexuell

Thora Birch feierte bereits im Kindesalter ihren Durchbruch in Hollywood.
Thora Birch feierte bereits im Kindesalter ihren Durchbruch in Hollywood.
© imago/Image Press Agency / Xavier Collin/Image Press Agency

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"Hocus Pocus"-Star Thora Birch hat sich als bisexuell geoutet und ruft zur Solidarität in der LGBTQ+-Community auf.

Thora Birch (44) hat sich öffentlich als bisexuell geoutet. Bei der Feier anlässlich des 35. Jubiläums der Kultbar "The Abbey" in West Hollywood sprach die Schauspielerin offen über ihre Identität - und das mit einer Direktheit, die keine Fragen offen ließ.

"Als Mädchen aus dieser Stadt bin ich immer hier, um meine Unterstützung für die Community zu zeigen, die so viel von dem geprägt hat, wer ich bin - auch meine Identität als Bi-Person", sagte Birch demnach dem Magazin "Us Weekly" bei dem Event.

Aufgewachsen in Sichtweite von "The Abbey"

Die 44-Jährige ist eng mit dem zur Institution gereiften "The Abbey" verknüpft. Wie ihr Management gegenüber "Us Weekly" erklärte, wuchs Birch in West Hollywood auf - in Laufweite zu der berühmten Bar. "The Abbey", das seit 1991 die LGBTQ+-Community feiert und ein festes Refugium der Szene ist, hat für sie daher etwas Familiäres.

Und genau aus diesem Gefühl heraus richtete sie bei der Jubiläumsfeier eine klare Botschaft an alle: "Findet eure Community, wo ihr könnt. Steht zu ihr, haltet zusammen und teilt diese Liebe - und tragt sie nach außen. Das ist der einzige Weg, durch all diesen Wahnsinn zu kommen: einander anzunehmen. Wir müssen aufhören, zu kämpfen", so Birch.

Offen für eine Fortsetzung des Kultfilms "Now and Then"

Neben ihrem aufopferungsvollen Appell sprach Birch auch über mögliche künftige Projekte in Hollywood. Besonders aufhorchen ließ dabei ein Thema: eine mögliche Fortsetzung von "Now and Then - Damals und heute" aus dem Jahr 1995. Der Film, in dem sie gemeinsam mit Christina Ricci, Demi Moore, Rosie O'Donnell, Melanie Griffith, Gaby Hoffmann und Rita Wilson zu sehen war, erzählt von einer Gruppe bester Freundinnen, die ihre Jugend gemeinsam erleben und sich als Erwachsene wiedersehen. Birch signalisierte, für ein Sequel offen zu sein.

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