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Zwischen Kind und Karriere: Streicheleinheiten unter Müttern

Über "Mommy Wars", dem Krieg unter Müttern, gibt es ganze Bücher. Ein Blogeintrag wendet sich nun gegen diesen Kampf zwischen Hausfrauen und arbeitenden Müttern - und setzt auf Gemeinsamkeiten.

Ich weiß, dass viele Menschen nicht verstehen, dass auch du arbeitest - unbezahlt und von zu Hause aus", schreibt Carolyn Ee aus Melbourne auf ihrem Blog. "Ich weiß, dass du von vielen missverstanden wirst, die keine Ahnung haben, wie schwierig es ist, sich um ein kleines Kind zu kümmern. In ihrer Vorstellung verbringst du deinen Tag mit Kaffee trinken, während deine Kinder leise spielen." Die Ärztin ist Mutter zweier Kinder und arbeitet seit Februar wieder in Vollzeit. Für ihren Blog schrieb sie einen Brief aus der Sicht einer arbeitenden Mutter an eine Hausfrau - und umgekehrt.

Die Australierin nutzte für die fiktiven Briefe ihre eigenen Erfahrungen, erst als Hausfrau und dann als berufstätige Mutter. "Ich weiß, dass du dafür verurteilt wirst, dass du arbeiten gehst und sich andere um deine Kinder kümmern. Manche Menschen sagen, dass du deine Kinder weniger liebst als eine Vollzeitmutter. Wie können sie das behaupten? Ich weiß, dass du deine Kinder genauso liebst wie jede andere Mutter auch. Und ich weiß, dass es keine leichte Entscheidung war, wieder arbeiten zu gehen", schreibt die Hausfrau an die arbeitende Mutter.

In den fiktiven Briefen haben beide Frauen Verständnis für die Sorgen der anderen. "Ich kenne die Probleme, mit denen du täglich zu tun hast. Die Trotzanfälle des Kleinkindes, die vollgemachten Hosen, der Kampf ums Essen, die Rivalität zwischen Geschwistern, das Baby, das nicht aufhören will zu schreien", schreibt die berufstätige Frau an die Hausfrau. Und auch die kann sich gut in die Rolle der arbeitenden Mutter hineinversetzen: "Ich weiß, dass du während der Arbeit nicht eine Minute vergeudest. Du isst dein Mittagessen am Computer und gehst nicht raus für einen Kaffee. [...] Ich weiß, dass du dich manchmal schuldig fühlst, weil du nicht immer da sein kannst. Aber du bist ein wunderbares Vorbild für deine Kinder."

"Grüße aus dem Schützengraben"

Bei Facebook hat der Blogeintrag bereits über 600.000 Likes. Und auch in den Kommentaren ist von den viel beschriebenen Grabenkämpfen zwischen Frauen nichts zu lesen. "Das ist es, worum es beim Muttersein geht: Entscheidungen zu treffen, mit denen wir glücklich sind. Vielen Dank für die Briefe - es wird Zeit, dass wir Mütter uns endlich gegenseitig unterstützen!" schreibt eine Leserin.

Das Ende der beiden Briefe lautet identisch: "Ich wollte dir nur sagen, dass ich dich verstehe. Weil wir beide Mütter sind. Liebe Grüße aus dem Schützengraben."

vim
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(