Prinz William (43) und Prinzessin Kate (44) haben das Familiendrama um Ex-Prinz Andrew (66) am Sonntagabend für eine Weile hinter sich gelassen: Der Thronfolger und seine Ehefrau legten bei den British Academy Film Awards (BAFTAs) einen glamourösen Auftritt hin.
Als das Paar den roten Teppich vor der Royal Festival Hall betrat, waren sofort alle Blicke auf sie gerichtet. Prinzessin Kate, die die Verleihung im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen ausfallen ließ, entschied sich für eine bodenlange Robe in Pink aus dem Hause Gucci. An ihrer Seite ergänzte Prinz William den eleganten Look in einem weinroten Samt-Sakko mit klassischer schwarzer Fliege.
Obwohl die Kameras blitzten, verzichtete das Paar dieses Mal darauf, am roten Teppich Interviews zu geben, und suchte stattdessen direkt den Weg in den Saal.
Auftritt bis zuletzt nicht sicher
Der Auftritt war bis zuletzt ungewiss. Die königliche Familie steht aktuell unter massivem Druck, nachdem Williams Onkel, Andrew Mountbatten-Windsor, erst vergangene Woche wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt festgenommen wurde. Dem 66-Jährigen, dem bereits im letzten Jahr seine Titel entzogen wurden, droht im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Haftstrafe.
Doch die Royals zeigen Beständigkeit: Während William und Kate den Filmpreis besuchten, absolvierte König Charles III. (77) diese Woche Termine auf der London Fashion Week, und Prinzessin Anne (75) besuchte zeitgleich ein Gefängnis in Leeds. Die Botschaft ist deutlich: Die Krone arbeitet weiter, ungeachtet der persönlichen Skandale einzelner Mitglieder.
Greift der BAFTAs-Moderator den Skandal auf?
In der Branche herrschte laut "Variety" im Vorfeld Nervosität darüber, ob der diesjährige Moderator, "The Traitors"-Star Alan Cumming (61), die familiäre Situation der Royals zur Zielscheibe seines Spotts machen würde - wie etwa 2020, als Rebel Wilson (45) vor den Augen von William und Kate bissige Witze über Andrew und den "Megxit" riss.
Cumming gilt zwar als Kritiker der Monarchie und gab 2023 sogar seinen Ritterorden zurück, doch Experten erwarteten von ihm ein professionelles Fingerspitzengefühl, um weder die BAFTAs noch den seit 2010 amtierenden Präsidenten der Organisation, Prinz William, bloßzustellen.