Ausstellung Aus der Blütezeit einer Leinwandgöttin

Der amerikanische Star-Fotograf Bob Willoughby hat die Schauspielerin Liz Taylor unzählige Male fotografiert. Eine Ausstellung in Koblenz zeigt mehr als 50 Aufnahmen, die in der Blütezeit der Diva zwischen1950 und 1965 entstanden sind.

1950 fotografierte der amerikanische Fotograf Bob Willoughby die damals 18-jährige Liz Taylor zum ersten Mal. Seitdem nutzte er jede Gelegenheit, die Schauspielerin vor die Kamera zu bekommen. Seine Aufnahmen begleiten sie kontinuierlich auf ihrem Weg vom Kinderstar zur Hollywood-Ikone der 50er und 60er Jahre. Es gelangen ihm einzigartige, atmosphärisch dichte Fotografien, die einen Blick auf die vielschichtige Persönlichkeit von Liz Taylor ermöglichen.

Eine Ausstellung im Ludwig Museum in Koblenz präsentiert eine Auswahl seiner Aufnahmen. Die Fotos zeigen die Schauspielerin während der Dreharbeiten zu "Raintree County" von 1956 und zu "Who's afraid of Virginia Woolf?" von 1965 - zwei sehr unterschiedlichen Rollen. Neben offiziellen Werbefotos für die Filmproduktion sind eine Vielzahl privater Fotos der Diva zu sehen wie Aufnahmen ihrer Hochzeit mit Eddie Fisher und Fotos aus den Drehpausen am Set. In der Summe vermitteln die Fotografien ein vielschichtiges Bild des Stars und Menschen Liz Taylor, erotisch und glamourös, verträumt und verspielt, albern und selbstironisch, mütterlich besorgt und ernsthaft in die Arbeit vertieft.

Bob Willoughby gehörte für viele Jahrzehnte zu den Star-Fotografen Hollywoods. Der 1927 geborene Künstler arbeitete für alle wichtigen amerikanischen Magazine. Auch Stars wie Frank Sinatra und Audrey Hepburn begleitete er meisterhaft mit seinen schon legendären Fotografien.

che


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