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Bildband "Alcohol & Tobacco": Wie uns die Werbung zu Rausch und Rauch verführt

Was waren das für glückliche Zeiten, als wir noch nicht wussten, wie schädlich Alkohol und Zigaretten sind. Der Bildband "Alcohol & Tobacco" zeigt, wie uns die Werbeindustrie seit 100 Jahren das Laster schmackhaft macht.

Jim Heimann. Alkohol- und Tabakwerbung im 20. Jahrhundert

Es ist schon immer die wichtigste Aufgabe der Werbeindustrie gewesen, Bedürfnisse in Menschen zu wecken und ihnen einen bestimmten Lifestyle schmackhaft zu machen. Lange Zeit waren Alkohol und Zigaretten Träger eines solchen Lifestyles. Der Bildband "Alcohol & Tobacco" lässt ein ganzes Jahrhundert Reklame für berauschende Erzeugnisse Revue passieren. Und zeigt anhand der Werbemotive, wie sich die Gesellschaft und unser Blick auf diese Produkte verändert hat. Was lange Zeit vor allem unter dem Aspekt Coolness, Spaß und Genuss betrachtet wurde, gilt heute zuallererst als gesundheitsgefährdend.

Während in dem Plakat für die türkische Zigarettenmarke Murad aus dem Jahr 1919 die Menschen fröhlich um den Glimmstängel tanzten, wird der Raucher heute in fetten Lettern vor allen möglichen Schäden gewarnt, die er sich mit seinem Laster zuziehen kann.

"Alcohol & Tabacco" wirft einen Blick zurück

Gut möglich, dass der Betrachter in einigen Jahrzehnten unsere prohibitionistische Gegenwart ebenso verstörend findet, wie sich von heute aus der sorgenlose Lifestyle der 50er und 60er Jahre ausmacht, der von der Werbung mächtig befeuert wurde.

"Alcohol & Tabacco" wirft auf rund 400 Seiten einen Blick zurück und erklärt noch einmal, wie es dazu kommen konnte, dass sich die amerikanische Consumer Culture jener Jahre so stark mit dem Genuss von Alkohol verschränkte. Flankiert wird der Band mit lesenswerten Essays, die jedem Jahrzehnt vorangestellt sind und die erklären, mit welchen Tricks Werbetreibende Männer und Frauen dazu gebracht haben, dass Drink und Glimmstängel ein essentieller Bestandteil des Feierabends wurden. Durch das Verständnis der Vergangenheit lernen wir auch die Obsessionen der Gegenwart besser kennen.

Der Bildband "Alcohol & Tobacco" ist im Taschen Verlag erschienen. Er enthält zahllose Abbildungen auf 392 Seiten und kostet 30 Euro. 

Mehr über das Buch auf der Website des Taschen Verlags

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(