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Bildband "Beautiful Butts": Darf's ein bisschen mehr sein?

Man muss den Mensch im Ganzen sehen, heißt es gerne. Dieser Bildband ist das Kontrastprogramm zu dieser Sichtweise: "Beautiful Butts" konzentriert sich auf den Po der Frauen - und zeigt dabei eine erstaunliche Vielfalt.

Beautiful Butts

Es muss nicht immer der ganze Mensch sein: Während Erotik-Fotografie oftmals den kompletten menschlichen Körper in all seiner Schönheit inszeniert und von Kopf bis Fuß darstellt, wählt der Bildband "Beautiful Butts" einen anderen Weg: Er konzentriert sich auf einen ganz speziellen Körperteil der Models: den weiblichen Po. 

Nun mag man eine Reduktion auf einen einzigen Körperteil für etwas einseitig, langweilig oder sexistisch halten. Doch gilt dabei zu bedenken, dass auch Bücher mit Porträtfotografie eine spezielle Partie zugunsten des Ganzen bevorzugen.

Der Bildband "Beautiful Butts" beschränkt sich auf ein Körperteil

Der Grund für diese eigentümliche Konzentration auf einen einzelnen Körperteil anstelle des Ganzen könnte in der Entstehung dieses Buches liegen. Wie schon bei dem ebenfalls im Verlag OIOBOOKS erschienenen Band "Catalogue Girls" stammt auch das Bildmaterial von "Beautiful Butts" ausschließlich von Mikrostock-Agenturen. Das heißt, die Fotografien stammen aus Beständen, die in großen Mengen über das Netz aufgekauft und günstig weiter verkauft werden. 

Aus diesen Quellen hat der Fotojournalist Sven Müller eine Auswahl der besten erotischen Fotografien zusammengestellt, die alle eines gemeinsam haben: Sie zeigen die weiblichen Aktmodelle von hinten. Das reduziert natürlich die abgebildeten Frauen auf einen einzelnen Körperteil. Wer allerdings genau hinblickt, wird Frauen entdeckten, die mehr zu bieten haben als einen schönen Po.

Der Bildband "Beautiful Butts. Eine Hommage an die Weiblichkeit", herausgegeben von Sven Müller enthält 150 Farbabbildungen auf 160 Seiten und ist für 29 Euro erhältlich.
Mehr unter www.oiobooks.com

Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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