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Die Konyak: Die letzten Kopfjäger und ihre Tattoos, die von ihrer wilden Vergangenheit erzählen

Es ist noch keine 50 Jahre her, dass ein Stamm der vor Indien lebenden Naga noch Menschen jagte. Ihren Feinden schlugen sie die Köpfe ab und hängten sie an ihre Häuser, weil sie glaubten, dass so deren Fruchtbarkeit auf sie selbst und ihr Land übergehen würde.

Ein alter Mann

ALUH CHINGKHO WANGHIM, 73 Jahre alt, aus dem Dorf Longwa. Heute schmücken nur noch Tierschädel die Häuser der Konyak, bis vor rund 50 Jahren waren es die Totenköpfe ihrer Feinde.

"Niemand weiß genau, woher die Naga kommen. Ihre Sprachen stammen alle aus der tibetobirmanischen Familie und die alten Naga-Männer, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von den ersten Anthropologen befragt worden sind, erklärten einstimmig, dass die Stämme aus dem Nordosten auf ihre Hügel gezogen seien – das bedeutet aus Tibet, Ostchina oder gar der Mongolei." Mit diesen Worten, auf Englisch, beginnt das Vorwort zu dem Fotoband "The Konyaks – Last of the Tattooed Headhunters", der von einer Welt erzählt, die auf uns als Westeuropäer wie von vor tausenden Jahren klingt. Denn die Naga zogen aus einem guten Grund auf Hügel: Sie mussten die umliegende Gegend im Auge behalten. "Wir waren wie Frösche in einem Brunnen", habe einer der alten Stammesführer immer gesagt. "Wir wussten kaum, dass es andere Frösche in anderen Brunnen gab – außer unsere direkten Nachbarn, und das waren alles unsere Feinde." Allein der Konyak-Stamm hatte 28 Dialekte, von denen viele nicht wechselseitig verständlich waren. Außer den eigenen Stammesmitgliedern gab es durch diese Isolation also rundherum nur Feinde – alles potenzielle Opfer der Kopfjagd, die die Konyaks betrieben.

Einige der Kopfjäger hat der niederländische Fotograf Peter Bos, der über einen beeindruckenden Instagram-Account verfügt, besucht und porträtiert, manche der Männer sind fast 100 Jahre alt. Heute erinnern nur noch die Tätowierungen auf ihren Körpern an die Ära der Kopfjagd, der bis Ende der 1960er, Anfang der 1970er Jahre nachgegangen wurde: Die Konyaks glaubten, die menschlichen Schädel ihrer Feinde brächten Fruchtbarkeit über die Felder und Menschen, sie demonstrierten ihre Stärke, indem sie die abgeschlagenen Köpfe an ihren Häusern aufhängten. Jeder Konyak-Stamm hat seine eigenen Tattoo-Symbole, der Körper jedes Jägers erzählt die Geschichte des Mannes, der vor einem steht. Ihren Schmuck fertigen die Krieger mit Utensilien aus dem Tierreich, Armreifen aus Elfenbein, Ohrplugs aus Ziegenhörnern und Kopfschmuck aus den Hauern von Keilern.

Die Christianisierung und ihre Folgen

Der Bildband "The Konyaks – Last of the Tattooed Headhunters", den man auf Englisch bei Amazon erwerben kann, erzählt von der Entdeckung der bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts isoliert lebenden Stämme, von den Besuchen von Missionaren, den Versuchen der Christianisierung. Im Zweiten Weltkrieg, also rund 100 Jahre später, richtete sich plötzlich die Aufmerksamkeit der Welt auf die Region: Drei japanische Divisionen stießen durch das heutige Myanmar und drangen durch die Naga-Hügel nach Indien ein. Die Namen von Missions-Außenposten wie Kohima und Imphal wurden als Kriegsschauplätze bekannt. Mit dem Einfall der Truppen wurden Straßen und Landebahnen gebaut und noch mehr Missionare kamen ins Land. Der Anteil an Christen unter den Naga wuchs bis 1971 von knapp 18 auf mehr als 88 Prozent. Die Naga erlebten in 30 Jahren eine Entwicklung, die in Europa mehr als 1000 Jahre gebraucht hatte. Paraffinlampen ersetzten Fackeln, Gewehre lösten Speere und Schwerter ab, Ärzte verschrieben Penizillin und machten Totenkopf-reibende Schamanen überflüssig.

Die Vorworte von William Dalymple und Peter van Ham lesen sich schon so spannend wie ein Krimi und der Einführungstext von Phejin Konyak ist ein autobiografischer Rückblick von einem, der bis zu seinem vierten Lebensjahr noch mit seiner Familie auf dem Konyak-Gebiet gelebt hat. Phejin Konyak, Autor des Buches, hat zunächst alleine, dann mithilfe des Fotografen Peter Bos Dorf für Dorf seiner alten Heimat besucht, um die Tattoo-Kultur zu dokumentieren, persönliche Geschichten aufzuschreiben ebenso wie Lieder, Gedichte und Sagen der Stämme. Ihm war bewusst geworden, dass es viele Traditionen der Konyak bald nicht mehr geben wird.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.