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Ein Bild und seine Geschichte: Friede auf Erden

Zwar haben die Mammutbäume an der Küste Kaliforniens nichts mit Weihnachtsbäumen zu tun, und es lag auch kein Schnee. Doch haben sich zu ihren Wurzeln einst Menschen versammelt, um den Frieden der Welt zu feiern. Und das mitten im Krieg.

Von Sophie Albers

Sie sehen müde aus, sitzen auf Klappstühlen, mitten im Wald: Frauen in vornehmen Kostümen, Männer in Gehröcken, einer in arabischer Tracht, Menschen unterschiedlicher Hautfarbe und unterschiedlicher Kultur. Im Hintergrund kann man erahnen, dass sie unter großen Bäumen sitzen. Es ist der 19. Mai 1945. Die Frauen und Männer sind die Deligierten der zu gründenden Vereinten Nationen, und sie sitzen unter den größten und ältesten Bäumen der Welt: den Mammutbäumen in den Muir Woods im US-Bundesstaat Kalifornien.

Seit Ende April treffen sich 282 Männer und Frauen aus 50 Staaten der Welt fast täglich in einem alten Theater namens Veteran's Auditorium in San Francisco. Sie verhandeln die 111 Artikel einer Charta der Vereinten Nationen, eines "besseren Völkerbundes". Eingeladen sind die Abgesandten der Alliierten, der Staaten Lateinamerikas, Afrikas und Asiens, der arabischen Länder sowie der Staaten Europas, die von der Nazi-Herrschaft befreit worden sind. Sie alle wollen nur das eine: Frieden. Dauerhaften Frieden in der Welt, in der immer noch der Zweite Weltkrieg tobt. Nach dessen Ende sollen sich die "Völker für eine bessere Welt vereinigen", so der Plan. Zwei Monate dauern die Verhandlungen. Am 26. Juni wird die Charta unterschrieben, vier Monate später tritt sie in Kraft.

Allerdings wird das einer ihrer Architekten nicht mehr miterleben: US-Präsident Franklin Delano Roosevelt war 13 Tage vor Eröffnung der Konferenz, deren Gastgeber er sein sollte, im Alter von gerade mal 63 Jahren gestorben. So kam es, dass die Deligierten an einem Wochenende in die etwa 30 Kilometer von San Francisco entfernten Muir Woods gefahren waren, um dort des US-Präsidenten und des großen Friedensplans zu gedenken. Die Organisatoren haben gehofft, dass die tiefgründige Schönheit und Klarheit der Muir Woods die Abgesandten dazu inspirieren werde, an der großen Idee festzuhalten. So steht es auf einer Gedenktafel in den Wäldern zu lesen, wo manche Bäume bereits seit tausend Jahren stehen, die 75 Meter hoch werden können, und deren Stämme einen Umfang von bis zu vier Metern haben.

"Die Liebe zur Natur haben die Menschen aller Nationen gemeinsam", sagte UN-Generalsekretär Dag Hammerkjöld, als er 1955 die Muir Woods besuchte. Der britische Premier Winston Churchill sah den möglichen Einfluss der Organisation bei ihrer Gründung martialischer: "Die Vereinten Nationen sollen uns nicht ins Paradies führen, sie sollen uns vor der Hölle bewahren".

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(