fotografen Mihály Moldvay


Mihály Moldvay wurde 1938 als Ungar in Jugoslawien geboren. Seit 1962 lebt er in Deutschland. Ursprünglich wollte Moldvay Ingenieur werden und studierte an der Maschinenbauschule Hamburg.

Mihály Moldvay wurde 1938 als Ungar in Jugoslawien geboren. Seit 1962 lebt er in Deutschland. Ursprünglich wollte Moldvay Ingenieur werden und studierte an der Maschinenbauschule Hamburg. Aus finanziellen Gründen musste er nach vier Semestern den Schulbesuch abbrechen. Er wechselte auf die Hamburger Fotoschule und bekam eine Anstellung beim »Hamburger Abendblatt«.

Seit 1969 gehört er zum Fotoreporter-Team des STERN. Da er noch immer einen jugoslawischen Pass hat, bezeichnet er sich selbst als der »letzte Jugoslawe«. Bis zur Wende 1989 führten ihn seine Reisen überwiegend in die ehemaligen Ostblockländer und vor allem immer wieder nach Jugoslawien, in das er stets ohne Einreise-Visum kam. Andere Reportagen von Moldvay: Auf einem Seitenfänger Fischdampfer fuhr er drei Wochen lang zwischen Island und Grönland, mehrmals fotografierte er Kamelmärkte in Ägypten, zweimal war er unterwegs mit der »Cap Anamur« im Südchinesischen Meer, über ein Jahr begleitete er in die Türkei zurückgekehrte »Gastarbeiter«. Während des Bürgerkriegs auf dem Balkan engagierte er sich intensiv für eine objektive Berichterstattung aus »seinem« Jugoslawien.

1984 erhielt er den 1. Preis im »World Press Photo« in der Kategorie Natur-Zukunft.


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