HOME

Zehn Jahre nach Hurrikan "Katrina": New Orleans während der Katastrophe - und heute

Der Fotograf Carlos Barria ist zurückgekehrt an Orte, die Hurrikan "Katrina" vor zehn Jahren in New Orleans verwüstet hat. Mit alten Aufnahmen offenbart er den Kontrast zwischen damals und heute.

Zehn Jahre nach dem Hurrikun "Katrina" befindet sich New Orleans im Aufschwung

Zehn Jahre nachdem er die Verwüstungen dokumentierte, die Hurrikan "Katrina" angerichtet hatte, kehrte der Fotograf Carlos Barria nun nach News Orleans zurück. Dort besuchte er erneut die Schauplätze seiner Aufnahmen, um mit Bildern aus der Zeit direkt nach der Katastrophe die Veränderungen in der Stadt zu zeigen. Seine Fotografien zeugen jedoch davon, dass noch viel Arbeit nötig ist. Zerstörte Häuser hinterlassen bis heute klaffende Lücken im Stadtbild, wie auf diesem Bild zu sehen ist. Die Häuser, die die Straße früher säumten, sind noch nicht wieder aufgebaut worden.

Im August 2005 verwandelte Hurrikan "Katrina" weite Teile von New Orleans in eine Trümmerlandschaft. Nach einem Deichbruch wurden ganze Stadtviertel der Metropole am Mississippi überflutet. 1800 Menschen starben damals an der Golfküste, die meisten davon in New Orleans, hunderttausende mussten ihre Wohnungen verlassen. Nach den Statistiken der US-Behörden war "Katrina" die kostspieligste Naturkatastrophe in der US-Geschichte.

Zehn Jahre nach dem verheerenden Wirbelsturm besucht US-Präsident Barack Obama am Donnerstag New Orleans. Er will mit den Bewohnern sprechen und eine Rede über den Wiederaufbau der Region halten. Auch wenn die Katastrophe noch nicht bewältigt ist, befindet sich die Hafenstadt in einem Aufschwung. New Orleans ist angesagt, bei Touristen wie Investoren. Welche Fortschritte der Wiederaufbau macht, zeigen die Fotografien von Carlos Barria.

Ein Wiedersehen mit New Orleans

Zehn Jahre nachdem er die Verwüstungen dokumentierte, die Hurrikan "Katrina" angerichtet hatte, kehrte der Fotograf Carlos Barria nach New Orleans zurück. Dort besuchte er erneut die Schauplätze seiner Aufnahmen, um mit Bildern aus der Zeit direkt nach der Katastrophe die Veränderungen in der Stadt zu zeigen. Seine Fotografien zeugen jedoch davon, dass noch viel Arbeit nötig ist. Zerstörte Häuser hinterlassen bis heute klaffende Lücken im Stadtbild. Die Häuser, die die Straße früher säumten, sind noch nicht wieder aufgebaut worden.

EIne Fotografie aus dem Jahr 2005 zeigt eine Frau, die mit ihrem Hund an einem Sammelpunkt für die Opfer des Hurrikans eintrifft.

Michael Rehage hockt auf einem anderen Bild auf dem Dach seines Autos und blickt auf die Trümmer, die "Katrina" hinterlassen hat. Als die maroden Deiche brachen, wurden 80 Prozent der Stadt überschwemmt. Die Wassermassen schwollen auf bis zu sechs Meter Höhe an.

Es dauerte jedoch Wochen, bis die Fluten abgepumpt waren und die systematische Suche nach Leichen begann.

Das Hochwasser veränderte die Stadt. Zu den positiven Seiten dieser Wandlung gehört auch die deutlich gesunkene Kriminalität - sie lag 2014 auf dem niedrigsten Stand seit mehr als vier Jahrzehnten.

ivi