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Keinen Alkohol, keinen Kaffee Dieser Mann trinkt seit zwei Jahren keinen Alkohol mehr – so geht es ihm heute

Dieser Mann trinkt seit zwei Jahren keinen Alkohol mehr
Zwei Jahre ohne Alkohol – wie fühlt sich das an?
© Getty Images
Alkoholfreier Januar steht zu Neujahr weit oben auf der Liste der Vorsätze. Was passiert aber, wenn daraus mehrere Jahre werden? Ein New Yorker Designer trinkt seit 27 Monaten keinen Kaffee und keinen Alkohol mehr. Auf seiner Homepage berichtet er von den Nebenwirkungen.

Es sollte eigentlich nur ein kurzes Experiment sein: Im September 2014 beschließt der deutsche Designer Tobias Van Schneider Schluss zu machen mit dem Alkohol – und auch dem Kaffee.

Nach den Feiertagen und Neujahr nimmt sich wohl jeder von uns vor, auf gewisse Dinge in Zukunft zu verzichten – zumindest für eine kurze Zeit. Alkoholfreier Januar steht beispielsweise weit oben auf der Vorsatzliste.

Bei Tobias Van Schneider, der momentan in New York lebt und arbeitet, blieb es aber nicht nur bei einem Monat. Er hält nun schon seit 27 Monaten durch. Auf seiner Homepage listete er auf Wunsch seiner Freunde auf, wie es ihm heute geht und welche Nebenwirkungen durch seinen Verzicht auf Kaffee und Alkohol auftraten.

Kein Klatsch und Tratsch, kein Stress, mehr Geld

Etwas, was sofort aus Van Schneiders Leben verschwand, wie er selbst schreibt, war Klatsch und Tratsch. Durch den Verzicht auf Alkohol war der Designer bei sozialen Interaktionen außen vor. Wenn ihn jemand auf einen Drink einlud, sagte er automatisch "Nein", weil er nüchtern nicht mit Tratsch umgehen könne. 

Einen positiven Effekt hat der Verzicht auch auf den Geldbeutel: Als sich Van Schneider noch regelmäßig einen Drink genehmigte, gab er um die 1000 Dollar für alkoholische Getränke aus – und das jeden Monat. Auf seiner Homepage schreibt er, dass es nicht ungewöhnlich sei, so viel Geld für Alkohol in New York auszugeben. Zwei bis drei Cocktails alle zwei Tage kosten bereits eine Menge Geld, da ist das Trinkgeld noch nicht eingerechnet. Wenn man sich dann noch ein paar Weinflaschen pro Monat gönnt, komme man locker auf diesen Betrag. Der Designer betont außerdem, dass es in New York völlig normal sei, jeden Tag ein bis zwei Drinks einzunehmen.

Mittlerweile hat sich auch sein Schlaf verbessert und er fühlt sich weniger gestresst. Das schreibt er auch dem Verzicht auf Kaffee zu: Koffeinhaltige Getränke machten Van Schneider nervös und verschlechterten seine Verdauung. Heute fühle er sich energiegeladener und entspannter.

Den kompletten Blogeintrag können Sie hier lesen! 


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