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Blitzrezept: So machen Sie die schnellste und einfachste Limonade der Welt

Zugegeben, wirklich schwer ist die Zubereitung einer normalen Limonade auch nicht. Diese aber besticht durch einen simplen Trick - und reduziert nebenbei auch noch den Abfall.

Erfrischende Limonade

Eine Limonade selbst zu machen, ist nicht schwer: Zitrone auspressen, mit Wasser auffüllen, süßen. Diese Limonade ist aber noch einfacher und schneller zuzubereiten.

Kaum etwas erfrischt im Sommer so gut wie eine selbst gemachte Limonade - und eigentlich ist die Zubereitung normalerweise keine große Kunst. Doch irgendjemandem fällt immer noch eine Vereinfachung oder Veränderung ein. So auch hier.

Die vorgestellte Version geistert derzeit durchs Netz und besticht durch einen simplen Kniff: Statt einen ganzen Beutel Zitronen zu entsaften und die übrigen Schalen zu entsorgen, wird hier einfach die ganze Frucht verwertet und im Standmixer mit etwas Eiswasser und Zucker püriert - schneller geht es wirklich nicht. Die Vorteile: Man braucht weniger Früchte, erhält ein intensiveres Aroma und reduziert den anfallenden Müll auf ein Minimum.

Die Limonade funktioniert

Wer genau die Idee dazu hatte, lässt sich nicht genau nachvollziehen. Das "New York Magazine" hatte vor einiger Zeit einen Limonaden-Test im Blatt, der auch online erschien und vom Blog des Magazins, "Grub Street" aufgegriffen wurde. Die Variante mit ganzen Zitronen wird offenbar im New Yorker Restaurant "Pyramida" angeboten. Irgendwann landete es auch bei der US-Bloggerin Erin Boyle, die es samt Rezept auf ihrem Blog "Reading my Tea Leaves" vorstellte.

Wir haben diese Variante getestet und können sagen: Es funktioniert! Da die Schale und auch das Weiße unter der Schale mit verarbeitet wurden, schmeckt diese Limonade etwas bitterer als die normale. Das hat aber durchaus seinen Reiz. Wem das zu stark ist, kann das mit etwas mehr Süße abfedern oder Zitronen nehmen, die von vornherein eine eher dünne Schale haben. Mit ein paar gefrorenen Erdbeeren als Beigabe soll es übrigens auch schmecken. 

Die einzelnen Schritte im Überblick:

Limonade zubereiten: Zitrone auf Küchentuch

Schritt eins: Um mit der Limo keine unnötigen Schadstoffe aufzunehmen, ist hier dringend angeraten, Bio-Zitronen zu nehmen. Diese gründlich waschen und kräftig abreiben.


Limonade zubereiten: Zitronen vierteln

Schritt zwei: Die gereinigte Zitrone vierteln, die innere weiße Faser entfernen - sie ist sehr bitter - und auch die harten Enden abschneiden. Falls Kerne vorhanden sind, auch diese entfernen.


Zitronenstücke mit Eiswasser im Blender

Schritt drei: Die Zitronenstücke mit ein, zwei Gläsern Wasser und etwa vier bis fünf Eiswürfeln in einen Standmixer geben, nach Belieben mit Zucker süßen - Bloggerin Erin Boyle nimmt drei Teelöffel, meint aber, dass sich Honig oder Agavendicksaft auch eignen - und pürieren. Nicht nur kurz, sondern mindestens eine ganze Minute lang. Anschließend die Limonade durch ein Sieb geben, um noch, falls vorhanden, gröbere Stücke herauszufiltern.


Limonade auf die Schnelle

Das Ergebnis: Diese Limo ist etwas trüber als eine normale und auch etwas bitterer im Geschmack. Aber sie hat ein unvergleichliches Aroma.


Wohl bekommt's!

spo
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.