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USA Siebenjährige verkauft Limonade, um Geld für ihre Hirnoperation zu sammeln

Michael Shawki sitzt in seiner Wohnung in Brooklyn, New York. Wegen Corona hat er seinen Job verloren.
Dies ist die erste Folge der neuen Video-Reihe des stern "Inside America".
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Nach eine Krampfanfall entdecken Ärzte im Gehirn der kleinen Liza mehrere gefährliche Defekte. Das Mädchen braucht eine Operation – doch die kann seine alleinerziehende Mutter sich nicht leisten.

Liza Scott lebt in Alabama, ist sieben Jahre alt und ein fröhliches Mädchen – obwohl ihr Leben erst kürzlich eine dramatische Wendung nahm. Sie erlitt eines Tages einen heftigen Krampfanfall, war danach längere Zeit bewusstlos – und die Ärzte, zu denen ihre besorgte Mutter sie brachte, hatten keine guten Nachrichten. In Lizas Gehirn gibt es gleich drei schwerwiegende Defekte, die in Zukunft weitere Krampfanfälle, Gehirnblutungen oder gar Schlaganfälle auslösen können. Doch es gibt Hoffnung: Mit einer Operation könnte dem Mädchen geholfen werden.

Allerdings funktioniert das Gesundheitssystem in den USA anders als in Deutschland. Lizas Mutter, die eine kleine Bäckerei betreibt, muss die enormen Kosten für die komplizierte Gehirn-OP des Mädchens selbst tragen. Mindestens 75.000 US-Dollar (rund 63.000 Euro) wird das kosten – für die kleine Familie kaum zu bewältigen, vor allem, da die Mutter während der Krankenhausaufenthalte auch nicht hinter dem Bäckereitresen stehen können wird.

Liza braucht eine lebensrettende OP

Liza schien sofort zu begreifen, dass die Familie mehr Geld brauchte. Sie hatte immer schon gern in der Bäckerei mitgeholfen – nun wollte sie mehr tun und schlug vor, dass sie in dem Laden an einem separaten Limonadenstand Getränke verkaufen könnte. So verdienen sich viele amerikanische Kinder ein paar Dollar hinzu – die sie dann allerdings später für Süßigkeiten ausgeben und nicht dafür, ihr Leben zu retten. So half Lizas Mutter ihr, einen hübschen Stand aus Obstkisten zusammenzubauen, an dem sie nun nach der Schule selbst gemachte Zitronenlimo verkauft.

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Ihre Mutter betrachtet das herzzerreißende Projekt auch auf einer anderen Ebene: "Von Anfang an hat Liza vom Leben Zitronen in den Weg geworfen bekommen – jetzt zeigt sie uns allen, wie man dem Leben eine ordentliche Portion Spritzigkeit verpassen kann." Natürlich verließ sie sich nicht darauf, dass Liza mit ihrem kleinen Limonadenstand die benötigte Geldsumme verdienen würde – sie erzählte ihre Geschichte auch auf der Online-Spendenplattform "Mighty Cause" und bat um Unterstützung.

Die Spendenkampagne läuft besser als erhofft

Und die bekam sie. Die erhofftem 75.000 Dollar wurden schnell übertroffen – es sind bereits 251.000 Dollar (knapp 210.000 Euro) zusammengekommen. Der Familie dürfte ein Stein vom Herzen fallen, denn womöglich werden mehrere Operationen nötig sein, bis Liza wieder sorglos herumtoben kann. Am 8. März soll das Mädchen zum ersten Mal operiert werden. Ihre Mutter hat große Angst vor dem riskanten Eingriff, aber auch große Hoffnung, dass alles gut und es Liza danach besser gehen wird. "Also erhebt eure Gläser mit Limonade und stoßt auf diese kleine Kriegerin an", schreibt sie.

Quellen:  News.com"Mighty Cause"

wt

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