Woche der Vielfalt Eine ihrer Großmütter ist lesbisch. Und doch spürte Zora Weinand vor ihrem Coming-Out – auch Angst

Zora Weinand engagiert sich in einem Queeren Jugendzentrum
Wie einfach ist es wirklich sich als zu outen, wenn sogar die eigene Großmutter schon lesbisch war und man damit aufwächst dass nicht alle hetero sind? Zora Weinand, 20, über ihre Sorge vor dem Coming-out und wie ihre Umfeld reagierte
© Sandra Stein
Ihre Großmutter war schon homosexuell, was sollte schon groß schief gehen beim eigenen Coming-out, dachte sich Zora Weinand. Aber dann erlebte sie, wie eine Trans-Freundin von ihr verprügelt wurde.

Ein Outing, dachte Zora Weinand, das ist doch keine große Sache. Auch eine ihrer Großmütter ist lesbisch. Als Weinand, heute 20, noch klein war, wurde sie zum Christopher Street Day mitgenommen. Für sie war es früh normal, dass es Menschen gibt, die nicht hetero sind. Was also, dachte Weinand, sollte schon dabei sein, sich als lesbisch zu outen? Dann erlebte sie, wie sie wegen eines Regenschirms in den Farben der Regenboggen-Flagge beleidigt und eine Freundin, die trans ist, ohnmächtig geprügelt wurde. 

Vielfalt – in all ihren Erscheinungen – ist elementar für eine offene Gesellschaft. Dieser Artikel ist Teil einer "Woche der Vielfalt", die erstmals vom 20. bis zum 26. Juni 2022 stattfindet und die den Fokus auf das Thema sexuelle Identität und Orientierung legt. In dieser Woche setzen sich RTL Deutschland sowie die Partnerunternehmen der Bertelsmann Content Alliance ganz besonders für Gemeinschaft, Toleranz und Gleichberechtigung ein.

Zora Weinand über die Angst vor dem Coming-out und wie ihr ein WhatsApp-Status dabei half:


Mehr zum Thema