Ein Brief an.... ...meinen Sohn, der tot geboren wurde

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Trauer, Freude, Neid, Dankbarkeit: Manchmal tut es gut, sich Dinge von der Seele zu schreiben. In der stern Kolumne offenbaren Menschen, was sie anderen unbedingt sagen wollen. Haben Sie auch etwas auf dem Herzen? Schreiben Sie uns einen Brief an: ein-brief-an@stern.de (bitte nicht mehr als 4.000 Zeichen)
Redaktion: Tobias Schmitz

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Wenn ich jetzt Neugeborene sehe, ihre kleinen Hände, die feinen Augenbrauen, denke ich, wie zerbrechlich Du warst, als wir Dich das erste Mal betrachteten. 245 Gramm, noch nicht einmal ein halbes Pfund, wogst Du in meinen Händen. Du warst nicht bereit, in diese Welt hinausgeschoben zu werden. Du sahst aus, als würdest Du schlafen, ein kleiner Arm hochgelegt an die Seite Deines Kopfes. Als wenn Du Dich selber schützen wolltest vor dem Unvermeidlichen.


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