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Katastrophen-Gebiet 6-jährige spendet ihr Taschengeld: "Hat mich richtig gepackt" – wie ein Unternehmer aus Potsdam den Menschen in der Eifel hilft

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Unternehmer Sebastian Frenkel steht in Potsdam auf dem Hof eines Baustoffhändlers und koordiniert die Verladung von Bautrocknern. Es sind die letzten Vorbereitungen vor der Reise in die Eifel. Eigentlich betreibt Frenkel eine Werbeagentur. Doch als langjähriger Fan der Eifel-Region im Westen Deutschlands bewegten ihn die Bilder aus den Hochwasser-Gebieten so sehr, dass er kurzentschlossen eine Spendenaktion ins Leben rief. O-TON GESCHÄFTSMANN SEBASTIAN FRENKEL, INITIATOR VON POTSDAM HILFT DER EIFEL "Das was, was dort fehlt, das ist die Währung gerade, Strom und Vertrocknungsgeräte für die Häuser, die noch gerettet werden können und aber viele andere befreundete Unternehmen oder viele Privatpersonen haben sich gemeldet und dann haben wir Paypal eingerichtet und dann ging es los. Montag früh kamen die Zeitungen raus und dann machte es schon um 9 Uhr 30 Pling auf dem Handy. Die erste Spende war Frieda 6 Jahre, ein Euro 35, ihr Taschengeld. Und dann hat es mich richtig gepackt. Hat mich schwer beeindruckt. Aber viel mehr noch die Bilder. Und dann ging da so eine richtige Welle los, ja." Und auch weitere Spenden gab es bereits zahlreich. Doch nicht jede Gabe ist sinnvoll, wie Frenkel am Freitag in Potsdam betonte: O-TON GESCHÄFTSMANN SEBASTIAN FRENKEL, INITIATOR VON POTSDAM HILFT DER EIFEL "Mein Appell an andere, erkundigt euch, was wirklich gebraucht wird vor Ort - dass das nicht vergebene Liebesmüh ist, dass es nicht irgendwie verpufft oder so, sondern versucht durch erste Informationen wirklich von Betroffenen rauszubekommen, was, wo hakt's? Wo kann man vielleicht helfen und unterstützen? Und dann muss man selber investieren. Man muss selber was in den Hut schmeißen und andere tun es dann nach und dann wird das." Weiter geht es nun mit der Fahrt in Richtung Nürburgring. Und von dort aus sollen die Spenden und Geräte an drei betroffene Standorte verteilt werden.
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Den Geschäftsmann Sebastian Frenkel bewegten die Bilder aus den Katastrophen-Gebieten so sehr, dass er kurzentschlossen eine Spendenaktion ins Leben rief.

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