Mehrere verbotene Autorennen sollen Verkehrsteilnehmer am Wochenende in mehreren Städten gefährdet haben. Die Polizei stellte Handys sicher und ein Fahrer wurde positiv auf Drogen getestet.
In einem Fall kam es bei einem mutmaßlichen Rennen zu einem Unfall, wie die Polizei mitteilte. In Tuttlingen nahm ein 44-Jähriger einem 22 Jahre alten Fahrer die Vorfahrt. Sie kollidierten am Samstag und der 44-Jährige und sein Mitfahrer wurden leicht verletzt. Beim 22-Jährigen schlug ein freiwilliger Urintest positiv auf Betäubungsmittel an. Zeugen haben beobachtet, dass er sich mit einem anderen Auto ein Rennen geliefert haben soll. Dabei haben sie auch eine rote Ampel überfahren, hieß es.
Handys sichergestellt
Auch in Schwenningen verstießen mehrere Fahrer bei ihren Rennen gegen die Verkehrsregeln. In der Nacht fuhren zwei Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Stadt, wie die Polizei mitteilte. Dabei sollen sie andere Autos gefährlich überholt haben. Ein Autofahrer wich auf den Gehweg aus und bremste ab, um einer Kollision zu entgehen.
Kurz darauf erhielten die Beamten die Mitteilung, dass mehrere Fahrstreifen in Schwenningen für Beschleunigungsrennen blockiert werden. Bei der Fahndung stießen die Ermittler auf die verdächtigen Fahrzeuge. Sie waren mit zwölf Menschen im Alter zwischen elf und 31 Jahren besetzt gewesen. Die Fahrer waren 21, 22, 23 und 26 Jahre alt. Die Polizei beschlagnahmte mehrere Handys, auf denen Videos der mutmaßlichen Rennen zu sehen gewesen sein sollen.
Zwei Fahrer haben sich laut Polizei auch in Bad Dürrheim (Schwarzwald-Baar-Kreis) ein verbotenes Rennen geliefert. Die beiden hätten in der Nacht auf Samstag vor einer Ampel gewartet und - als diese auf Grün geschaltet habe - stark beschleunigt. Zuvor sollen sie das Auto eines Zeugen rechts überholt haben.