Wenige Tage vor dem 4. Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Ministerpräsident Olaf Lies Niedersachsens Solidarität bekräftigt. "Niedersachsen steht weiter fest an der Seite des ukrainischen Volkes. Ich hoffe inständig, dass Frieden bald möglich ist", sagte der SPD-Politiker laut einer Mitteilung der Staatskanzlei am Sonntag.
"Der Angriff Russlands auf die Ukraine ist und bleibt ein schwerer Bruch des Völkerrechts und ein Verbrechen, das nicht vergessen werden darf", teilte Lies mit. "Umso entscheidender ist es, dass wir nicht nachlassen – weder politisch noch menschlich."
Die Ukraine wehrt sich inzwischen seit fast vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg. An diesem Dienstag, dem Jahrestag des Kriegsbeginns am 24. Februar, geht die russische Invasion in ihr fünftes Jahr.
Wie Niedersachsen die Ukraine unterstützt
Lies sagte weiter, es sei nach wie vor bedrückend zu sehen, dass der Krieg täglich neue Opfer fordere und Städte und Dörfer zerstöre. "Das Leid der Menschen bleibt unermesslich."
Niedersachsen habe früh Verantwortung übernommen und werde weiter die Ukraine unterstützen, sagte der Ministerpräsident. "Niedersachsen hilft beim Wiederaufbau, im Katastrophenschutz, in der medizinischen Versorgung sowie im Bildungs‑ und Wissenschaftsbereich."
Das Bundesland hat seit 2024 eine Partnerschaft mit der ukrainischen Region Mykolajiw. Die Region liegt am Schwarzen Meer, östlich von Odessa und wird aufgrund ihrer relativen Nähe zur Front häufig von russischen Truppen angegriffen. Niedersachsen hatte seitdem Fahrzeuge und andere Hilfsgüter nach Mykolajiw geschickt. "Diese Zusammenarbeit zeigt, wie Solidarität wirkt und wie wichtig sie bleibt", sagte Lies.