Nato-Generalsekretär
Rutte verspottet russische Armee: „Kaum schneller als eine Gartenschnecke“

Mark Rutte bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2026
Mark Rutte spricht auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026
© MICHAEL BIHLMAYER / Imago Images
Scharfe Töne bei der Münchner Sicherheitskonferenz: Nato-Generalsekretär Mark Rutte zieht über Russlands Militär her und fordert, die Ukraine „bestmöglich“ zu unterstützen.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat das Tempo des russischen Vormarsches in der Ukraine mit dem einer Gartenschnecke verglichen. „Dieser sogenannte russische Bär existiert nicht“, sagte er bei der Münchner Sicherheitskonferenz. „Unterm Strich bewegt sich das kaum schneller als eine Gartenschnecke.“

Mark Rutte: "Das sind Fakten"

Rutte verwies zudem auf die enormen Verluste der russischen Streitkräfte in dem Angriffskrieg. Allein im Dezember seien 35.000 russische Soldaten gefallen, im Januar ebenfalls 30.000. „Das sind die Fakten. Deshalb müssen wir die Ukraine stark halten, denn wir sehen, dass sie unsere Unterstützung bestmöglich nutzt“, sagte er. Er wolle bei der Münchner Sicherheitskonferenz klarmachen, dass die Russen nicht gewinnen, wie manche dächten.

Die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) ist am Freitag offiziell eröffnet worden. Konferenzleiter Wolfgang Ischinger begrüßte im Hotel Bayerischer Hof die Teilnehmer des Treffens, die unter anderem über den Ukraine-Krieg, das transatlantische Verhältnis und die europäische Verteidigungsfähigkeit diskutieren werden.

DPA · AFP
lw

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