Union-Fraktionsvorsitzender
Spahn rechnet mit deutlich höherem Renteneintrittsalter

Wie Jens Spahn um seinen Job kämpft
Jens Spahn geht von einer sehr viel höheren Lebenserwartung aus
© Elisa Schu / DPA
Mit Mitte 60 in die Rente? Das dürfte bald Geschichte sein, sagt Jens Spahn. Die Menschen werden immer älter, also muss das Renteneintrittsalter angepasst werden.

Angesichts einer steigenden Lebenserwartung rechnet Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) mit einer deutlichen Erhöhung des Renteneintrittsalters. „Wenn man hundert wird, kann man nicht mit Mitte 60 aufhören zu arbeiten“, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. Er gehe deshalb davon aus, dass auch die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission Vorschläge für eine Erhöhung des Renteneintrittsalters und zur Lebensarbeitszeit machen werde.

Jens Spahn: Mädchen bald 100 Jahre alt

Jedes zweite heute neugeborene Mädchen werde mit hoher Wahrscheinlichkeit 100 Jahre alt werden, sagte Spahn. Wenn die Lebenserwartung weiter steige, werde auch das Renteneintrittsalter weiter steigen. Die Altersgrenze für die Regelaltersrente ohne Abschläge wird derzeit schrittweise auf 67 Jahre angehoben. Die Rentenkommission soll Mitte des Jahres ihre Empfehlungen vorlegen.

Auf die Frage, ob er ausschließe, dass die Bundesregierung  die Schuldenbremse abermals lockern könnte, um die Sozialkassen zu retten, antwortete Spahn mit einer klaren Absage: Er sehe „keinerlei Spielraum für weitere Schulden“.

AFP
tis

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