Unfall beim Wintersport Prozess startet nach Sturz von Kind aus Skilift

Der Unfall passierte im Frühjahr 2025. (Archivbild) Foto: Valentin Gensch/dpa
Der Unfall passierte im Frühjahr 2025. (Archivbild) Foto
© Valentin Gensch/dpa
Ein Mädchen schafft es am Feldberg nicht auf einen Sessellift und stürzt mehrere Meter in die Tiefe. Vor Gericht beginnt der Prozess gegen einen Mitarbeiter des Betriebs.

Nach dem Sturz eines Mädchens aus einem Skilift am Feldberg muss sich ein Mitarbeiter der Herzogenhornbahn am Donnerstag (10.00 Uhr) vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen wirft dem Mann fahrlässige Körperverletzung vor. Er sei unaufmerksam gewesen und habe den Lift in Todtnau (Kreis Lörrach) nicht abgeschaltet, obwohl die Situation auf dem Bildschirm der Überwachungsanlage zu erkennen gewesen sei.

Weil der Beschuldigte gegen den Strafbefehl von 30 Tagessätzen zu je 30 Euro Einspruch einlegte, wird nun vor Gericht verhandelt. Ob bereits am selben Tag ein Urteil fällt, war zunächst unklar.

Die Achtjährige hatte es im Frühjahr vergangenen Jahres nicht auf einen Vierer-Sessel geschafft. Eine Frau versuchte nach Angaben der "Badischen Zeitung" vergeblich, sie hochzuziehen. Das Mädchen stürzte schließlich einige Meter in einen Baum und Büsche. Nach Angaben des Vaters wurde das Kind wegen Prellungen mehrere Tage im Krankenhaus behandelt.

dpa