2. Fußball-Bundesliga
Fürther Lebenszeichen im Abstiegskampf: 2:1 gegen Bielefeld

Fürths Kapitän Branimir Hrgota (M) köpft das frühe 1:0. Foto: Heiko Becker/dpa
Fürths Kapitän Branimir Hrgota (M) köpft das frühe 1:0. Foto
© Heiko Becker/dpa
War das der Wendepunkt? Greuther Fürth feiert einen ganz wichtigen Heimsieg und verlässt den letzten Tabellenplatz. Die Offensive liefert, Problem bleibt die Gegentor-Quote.

Die SpVgg Greuther Fürth hat im Kampf gegen den Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga einen eminent wichtigen Heimsieg gefeiert. Die Franken gewannen am Freitagabend gegen Arminia Bielefeld mit 2:1 (1:1) und rückten zum Auftakt des 23. Spieltags auf den vorletzten Tabellenplatz vor. 

Kapitän Branimir Hrgota (4. Minute) und Dennis Srbeny (53.) erzielten vor 10.990 Zuschauern im Sportpark Ronhof die Tore für die Gastgeber. Diese bewiesen, dass ihre Offensive mit 34 Toren durchaus zweitligatauglich ist. 

Ein Ex-Nürnberger trifft für Bielefeld

Das Kardinalproblem der Fürther bleiben aber auch unter dem im Dezember gekommenen Trainer Heiko Vogel die Abwehr. Das 1:1 des ehemaligen Nürnbergers und Neu-Bielefelders Robin Knoche, der in der 19. Minute nach einer Ecke ungestört zum Kopfball kam, war das 54. Gegentor der Saison. 

Den ersten Heimsieg seit Anfang November erarbeiteten sich die Fürther mit viel Kampfgeist. Hrgota sorgte für einen Topstart, als er einen weiten Einwurf von Jannik Dehm ins Tor köpfte. Bei der abermaligen Führung kurz nach der Pause musste Srbeny den Ball nach Vorarbeit des eingewechselten Torjägers Noel Futkeu nur noch einschieben. Die Bielefelder rannten an, verpassten es aber, sich nach zuvor zwei Siegen weiter von der Abstiegszone abzusetzen.

dpa