Ein Vierjähriger ist in einer Kindertagesstätte im Münchner Stadtteil Obergiesing mit seinem Finger in einem Holzbauklotz stecken geblieben. Wie die Feuerwehr mitteilte, versuchte das Personal der Kita zunächst selbst, dem Kind zu helfen. Als das nicht gelang, wählten sie den Notruf.
Ein Fahrzeug mit speziellem Feinmechanik-Werkzeug sei ausgerückt. Als dem Vierjährigen schwante, was ihm bevorstehen könnte, sei ihm die Situation "nicht mehr ganz geheuer" gewesen. Die Einsatzkräfte hätten den Jungen beruhigt und sich für eine alternative Methode entschieden.
Da der Holzbauklotz noch weitere Öffnungen besaß, füllten die Feuerwehrleute ein medizinisches Gel in die Löcher. So sei der Finger des Kindes nach wenigen Minuten unversehrt befreit worden.