Auch Unions neue Cheftrainerin Marie-Louise Eta ist ein Fan von Riesentalent Linus Güther, aber bei ihrem Debüt gegen den VfL Wolfsburg wird der 16-Jährige nicht zu seinem zweiten Bundesliga-Einsatz kommen. "Er ist ein toller Junge, er ist ein Fußballer, der extrem viel mitbringt, an dem wir in den nächsten Jahren hier im Verein sehr, sehr viel Freude haben werden", sagte die 34-Jährige über Güther. Am Wochenende werde er aber in der U19 spielen.
Der gebürtige Spremberger hatte im letzten Spiel unter Steffen Baumgart am vergangenen Samstag in Heidenheim mit seiner späten Einwechslung Bundesliga-Geschichte geschrieben. Nach dem ehemaligen Dortmunder Youssoufa Moukoko, der bei seinem Debüt mit 16 Jahren und einem Tag noch zwei Tage jünger war, ist Güther nun der zweitjüngste Spieler der Liga-Historie.
"Er hat sich auch hier schon ein gutes Standing erarbeitet und gleichzeitig hat er auch noch weiterhin Schule. Er wird weiterhin im Trainingsprozess der Profis mit dabei sein. Wir werden ihn weiterhin zweimal in der Woche mit integrieren", sagte Eta, die den 16-Jährigen schon selbst in der U19 trainierte und am Mittwochabend einen Gala-Auftritt von Güther mit eigenen Augen sah. Im Berliner Pokal-Halbfinale der U19 gegen den Stadtrivalen Hertha BSC (4:2) erzielte der Offensivspieler im Stadion An der Alten Försterei ein Tor und gab drei Vorlagen. Weitere Einsätze bei den Profis schloss Eta nicht aus.