Das größte Geschenk haben sich die Füchse Berlin am vorletzten Spieltag selbst gemacht. Denn mit dem 39:28-Auswärtssieg bei der MT Melsungen müssen die Berliner beim Saisonfinale an diesem Sonntag nicht mehr in ein Showdown-Duell gegen den direkten Verfolger SG Flensburg-Handewitt (15.00 Uhr/Dyn) gehen. „Wir sind superglücklich. Ein hässliches Spiel, aber die zwei Punkte waren das wichtigste“, sagte Trainer Nicolej Krickau.
Die Füchse liegen zwei Punkte vor den Flensburgern. Die können also nur noch maximal gleichziehen. Dann würde die Tordifferenz den Ausschlag geben. Und da haben die Berliner mit dem Kantersieg gegen Melsungen noch einmal ordentlich draufgepackt. „Wir konnten es noch einmal positiv gestalten und noch mal ein bisschen was für das Torverhältnis tun. Was für das letzte Spiel auch nicht unwichtig ist“, sagte Nationalspieler Nils Lichtlein.
Füchse-Abschiede gegen Flensburg
Die Tordifferenz der Hauptstädter ist um 65 Tore besser. Eigentlich nicht machbar für Flensburg. Aber um erst gar keine Zweifel aufkommen zu lassen, wollen die Füchse gegen den Verfolger von Beginn an Vollgas geben. „Wir werden keine Kräfte sparen. Wir wollen im Champions-League-Modus sein und spielen das mit voller Power. Wir erwarten ein geiles Spiel, obwohl es nicht mehr um so viel geht“, sagte Krickau.
Es wird aber auch das letzte Heimspiel in dieser Saison werden. In der seit Wochen ausverkauften Max-Schmeling-Halle werden nach der Partie die langjährigen Leistungsträger Lasse Andersson und Dejan Milosavljev verabschiedet. Ein Abschied vom Heimpublikum. Denn eine Woche später kämpft das Duo noch in Köln um die Champions-League-Krone.