Schusswaffen-Kriminalität
Wieder Schüsse in Berlin - Auch Waffe und Kokain gefunden

Wieder fallen nachts Schüsse in Berlin - ein Fall für die Sondereinheit der Polizei gegen Schusswaffen-Kriminalität. (Symbolbild
Wieder fallen nachts Schüsse in Berlin - ein Fall für die Sondereinheit der Polizei gegen Schusswaffen-Kriminalität. (Symbolbild) Foto
© Carsten Rehder/dpa

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Schüsse auf ein Wohnhaus, Goldbarren und Kokain in Kreuzberg: Die Gewaltkriminalität mit Schusswaffen in der Hauptstadt reißt nicht ab.

Eine Sonderheit der Polizei ermittelt in Berlin zu neuen Fällen von Schusswaffen-Kriminalität. Auf ein Wohnhaus in Witthaus im Bezirk Reinickendorf wurden mehrere Schüsse abgegeben. Der oder die Täter flüchteten in der Nacht zum Samstag, wie die Polizei mitteilte. Die gegen organisierte Kriminalität und illegalen Waffenhandel eingerichtete Ermittlungseinheit "Ferrum" ("Eisen") übernahm die Ermittlungen. 

Einsatzkräfte dieser besonderen Polizeieinheit entdeckten außerdem bei einer Durchsuchung in der Naunynstraße in Kreuzberg eine Schusswaffe, Munition, eine nicht geringe Menge Kokain und mehrere Goldbarren. Ein 71-Jähriger wurde am Freitagabend in der Wohnung festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Auch ein Spezialeinsatzkommando war im Einsatz.

Erst vor einigen Tagen war die Berliner Polizei mit einer großen Razzia gegen die organisierte Kriminalität und die Verbreitung von Schusswaffen in mehreren Stadtteilen vorgegangen. Seit mehr als einem Jahr macht die zunehmende Gewaltkriminalität mit Schusswaffen der Polizei Sorgen.

dpa