Tierseuche
Aufhebung von Geflügelpest-Maßnahmen in Ostprignitz-Ruppin

Die Schutzmaßnahmen können aufgehoben werden. (Archivbild) Foto: Silas Stein/dpa
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© Silas Stein/dpa
Mehr als 13.500 Tiere wurden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin nach einem Ausbruch der Geflügelpest im Februar getötet. Jetzt kommt die Entwarnung.

Nach dem Ausbruch von Geflügelpest Anfang Februar in einem Putenbestand im Landkreis Ostprignitz-Ruppin werden die getroffenen Schutzmaßnahmen ab Dienstag aufgehoben. "Weil kein weiterer Seuchenausbruch mehr festgestellt wurde und die rechtlich vorgegebene Frist abgelaufen ist, gilt dieser Ausbruch der Geflügelpest als beendet", teilte der benachbarte Landkreis Prignitz mit.

Die Geflügelpest wurde am 7. Februar in einem Betrieb mit etwa 13.500 Tieren festgestellt. Die Tiere wurden getötet und eine Schutzzone im Radius von mindestens drei Kilometern sowie eine Überwachungszone von mindestens zehn Kilometern eingerichtet.

Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine bei vielen Vogel- und Geflügelarten häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Wildvögel können das hochansteckende Virus H5N1 in große Geflügelbetriebe einschleppen. Zuletzt gab es immer wieder Fälle der Tierseuche.

dpa