Übernachten in Berlin
Hostel mit 2.500 Betten am Checkpoint Charlie geplant

Wenige Fußminuten vom U-Bahnhof Kochstraße soll ein großes neues Hostel entstehen. (Archivbild) Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbi
Wenige Fußminuten vom U-Bahnhof Kochstraße soll ein großes neues Hostel entstehen. (Archivbild) Foto
© Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa
Nicht weit vom Checkpoint Charlie in Kreuzberg soll ein neues Hostel mit rund 2.500 Betten entstehen. Die Eröffnung ist für Anfang 2027 vorgesehen. Bis dahin ist noch einiges zu tun.

In unmittelbarer Nähe des Checkpoint Charlie in Berlin-Kreuzberg soll aus einem ehemaligen Bürogebäude ein großes Hostel mit rund 2.500 Betten werden. Das teilte das Hotelunternehmen a&o mit. Die Eröffnung ist den Angaben zufolge im ersten Quartal 2027 geplant. 

Das leerstehende Bürogebäude mit rund 31.000 Quadratmetern Fläche in der Rudi-Dutschke-Straße, wenige Fußminuten von der U-Bahn Kochstraße entfernt, werde für rund 40 Millionen Euro umgebaut. Vorgesehen sind künftig etwa 610 Zimmer, darunter mehr als zwei Drittel Mehrbettzimmer, sogenannte Dorms. 

Unternehmen baut die Bettenzahl deutlich aus

Von a&o gibt es in Berlin bereits vier Hostels, unter anderem in Mitte und in Friedrichshain. Mit dem neuen Hostel am Checkpoint Charlie wächst die Zahl der a&o-Betten in Berlin nach Angaben des im Jahr 2000 in der Hauptstadt gegründeten Unternehmens auf rund 8.000. 

Das neue Hostel am Gründungsort sei ein besonderer Meilenstein, sagte a&o-Gründer Oliver Winter. "Berlin ist und bleibt eine besondere Mischung aus Geschichte, Kultur und Lifestyle und deshalb eine der Top-Destinationen in Europa."

Laut eigenen Angaben betreibt a&o derzeit 45 Standorte mit rund 31.300 Betten in 31 Städten und zehn europäischen Ländern. Zum Kernsegment der Gäste gehörten Rucksacktouristen ebenso wie Alleinreisende, Familien, Schulklassen und Vereine.

dpa