Volleyball-Bundesliga
Wermutstropfen nach Meisterschaft: Hanes verlässt BR Volleys

Jake Hanes (2.v.r.) war das letzte Mal für die Berlin Volleys am Netz. Foto: Stefan Flomm/dpa
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Die zehnte Meisterschaft in Folge haben die BR Volleys mit coolen Brillen und Tahiti-Ketten in Lüneburg gefeiert. Für den Topscorer bedeutet die Rückfahrt nach Berlin auch einen Abschied.

Der Meisterfeier nach dem zehnten Titel in Folge folgte bei den BR Volleys auch ein Wermutstropfen. "Jake Hanes wird leider nicht mehr da sein", sagte Volleys-Geschäftsführer Kaweh Niroomand nach dem dritten und entscheidenden Sieg im Finale der Volleyball-Bundesliga bei der SVG Lüneburg bei Dyn. Der 27 Jahre alt Diagonalangreifer habe "natürlich noch tolle Angebote aus dem Ausland und wird uns leider verlassen."

Niroomand bezweifelt, den Topscorer der Berliner ersetzen zu können, sondern will die Stellschrauben für die kommende Saison an anderen Stellen verbessern: "Dann wird es auch wieder in einen Angreifer einfacher."

Ruhe bei der Trainerwahl

Angesichts des schweren Saisonstarts und des Verpassens des Pokalfinales sowie insgesamt drei Trainerwechseln will Niroomand die nächste Spielzeit schnell vorbereiten: "Eine solche Wackelsaison darf es nicht mehr geben", sagte der 73 Jahre alte Multifunktionär, der auch noch Olympiabeauftragter der Berliner Olympiabewerbung ist. 

Auch bei der Trainerentscheidung lässt sich Niroomand Zeit. Interims-Trainer Markus Steuerwald, der nach der überraschenden Aufgabe von Alexandre Leal vor 13 Tagen die Position als Cheftrainer übernommen hatte, steht in der kommenden Saison bei den Helios Volleys Giesen in Hildesheim an der Linie.

Angesichts der bewegenden Saison, die negativ begann und auch zur Demission von Cheftrainer Joel Banks führte, bleibt Niroomand gelassen: "Ich gehe das Risiko ein, dass der Trainermarkt auch kleiner wird. Aber das gehe ich gerne ein. Wenn wir damit Ruhe bewahrt haben die letzten Wochen und alles haben über uns gehen lassen."

dpa