Basketball-Bundesliga
Rostock besiegt Hamburg und erreicht die Play-Ins

Przemyslaw Frasunkiewicz zieht mit den Seawolves in die Play-Ins ein Foto: Michael Schwartz/dpa
Przemyslaw Frasunkiewicz zieht mit den Seawolves in die Play-Ins ein Foto
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Am letzten BBL-Spieltag kämpfen sechs Clubs um die Fortsetzung der Saison. Die Seawolves legen mit einem klaren Sieg gegen Hamburg vor - und erhalten die erhoffte Schützenhilfe.

Die Rostock Seawolves haben dank eines beeindruckenden Auftritts im Saisonfinale und der Schützenhilfe eines Absteigers doch noch den Einzug in die Play-Ins geschafft. Das Team von Cheftrainer Przemyslaw Frasunkiewicz gewann am letzten Hauptrunden-Spieltag der Basketball-Bundesliga gegen Veolia Towers Hamburg mit 103:71 (55:33) und profitierte zudem vom Erfolg des Tabellenvorletzten Löwen Braunschweig gegen die Niners Chemnitz. 

Die Mecklenburger beendeten die Hauptrunde auf dem neunten Rang und empfangen im Kampf um einen Play-Off-Platz bereits am Dienstag die MHP Riesen Ludwigsburg (10.).

Um die Chance auf die Fortsetzung der Saison zu erhalten, mussten die Rostocker ihr Spiel gegen Hamburg unbedingt gewinnen. Denn vor dem 34. Spieltag hatten noch sechs Clubs die Chance, sich für die Play-Ins (Platz 7 bis 10) zu qualifizieren. Fünf Teams, darunter die Seawolves, wiesen bis dahin eine Bilanz von jeweils 16 Siegen und 17 Niederlagen auf, so dass etliche Konstellationen möglich waren. 

Dabei ließen die Hausherren von Beginn keinen Zweifel aufkommen, ihren Anteil zum Weiterkommen beizutragen. Gegen die Hamburger, die ihrerseits keine Aussicht mehr auf die Play-Ins besaßen, stand es nach rund sieben Minuten bereits 18:4. 

Die Gäste kamen danach zwar etwas besser in die Partie, waren aber weiterhin in allen Belangen unterlegen. Rostock traf beinahe nach Belieben und setzte sich immer weiter ab. Erst im Schluss-Viertel ließ der Gastgeber etwas nach, am klaren Erfolg änderte das jedoch nichts mehr.

dpa