Freizeit
Badesaison startet – Senat warnt vor Schwimmen in der Elbe

An den Hamburger Seen startet die Badesaison. (Archivbild) Foto: Daniel Bockwoldt/dpa
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Blaualgen, unsichtbare Kanten und starke Strömungen: Was Hamburger Badegäste diesen Sommer unbedingt beachten sollten – und welche Seen aktuell als besonders sicher gelten.

Das erste Freibad in Hamburg hat bereits geöffnet. Am Freitag startet dann an den Hamburger Badeseen die Badesaison 2026. Insgesamt gibt es in der Hansestadt 16 offizielle Badestellen an 14 Gewässern. Der Senat hat mitgeteilt, was Badegäste wissen sollten, wenn sie diesen Sommer in Hamburg schwimmen wollen.

Blaualgen stellen Gefahr dar

Generell gelte, dass vom Baden abgesehen werden sollte, wenn man die eigenen Füße im knietiefen Wasser nicht mehr sehen kann. Gerade blaues oder türkisfarbenes Wasser könnte auf die giftigen Blaualgen hinweisen.

Die Wasserqualität wird laut Senat alle drei Wochen überprüft. Aktuell sei die Qualität des Wassers im Öjendorfer See und an der Badestelle auf der Insel Neuwerk mit "gut" bewertet. Alle anderen Gewässer hätten das Prädikat "ausgezeichnet".

2025 war der Eichbaumsee von Blaualgen betroffen. An der Badestelle Ost zu baden, wird deswegen in diesem Jahr nur möglich, wenn die Algen nicht wieder auftreten. Kurzfristige Sperrungen sind möglich. Die Badestelle Nord bleibt geschlossen.

Nicht in der Elbe schwimmen oder baden

Das bekannteste Gewässer in Hamburg, die Elbe, mag zwar an manchen Stränden zum Baden einladen. Der Hamburger Senat weist jedoch ausdrücklich darauf hin, nicht in dem Fluss zu baden. Durch den Schiffsverkehr und Ebbe und Flut komme es zu Strömungen, die selbst für erfahrene Schwimmer zu gefährlich seien.

Eine weitere Gefahr an der Elbe sind Abbruchkanten, die nicht zu erkennen sind. Dies kann auch in Baggerseen ein Problem sein. Dort gibt es bereits im Uferbereich solche Kanten.

Badegäste sollen darauf achten, Pflanzen am Ufer nicht zu beschädigen, ihren Müll richtig zu entsorgen, nur bereitgestellte Toiletten zu nutzen und keine Wasservögel zu füttern.

dpa