Im kalten Januar haben Hamburger Verbraucherinnen und Verbraucher mehr geheizt als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Auswertung des Energiedienstleisters Techem hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Der Auswertung zufolge haben Hamburger im Vergleich zum Januar des Vorjahres 13,9 Prozent mehr Energie verbraucht - etwa Erdgas, Fernwärme und Heizöl. Der Verbrauch ist damit in Hamburg stärker als im Bundesschnitt gestiegen. Deutschlandweit lag die Zunahme bei 12,6 Prozent.
Techem aus Eschborn bei Frankfurt hat nach eigenen Angaben Verbrauchsdaten von nahezu zwei Millionen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ausgewertet. In Hamburg gingen Daten aus 38.685 Wohnungen in die Berechnung ein.
Techem erwartet 11,5 Prozent höhere Kosten
Übergreifend über alle Energieträger rechnet Techem in Hamburg mit einer Kostenzunahme von 11,5 Prozent. Bundesweit schätzt Techem diese auf 10,3 Prozent. Die Kosten hat das Unternehmen aus dem Verbrauch und den Jahresdurchschnittspreisen der Energieträger errechnet.
Dass die Kosten schwächer als der Verbrauch steigen, hängt laut Techem damit zusammen, dass die Energiepreise im Mittel gefallen sind.
Zuletzt hatten Berechnungen von Techem und dem Vergleichsportal Verivox ergeben, dass die Verbraucher schon im Gesamtjahr 2025 mit höheren Heizkosten rechnen müssen.