Meeressäuger in Not
Helfer für Buckelwal haben Arbeit wieder aufgenommen

Am Morgen sind erste Menschen im Wasser am Wal aktiv geworden. Foto: Jens Büttner/dpa
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© Jens Büttner/dpa

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Boote und Helfer sind im Einsatz: Der vor Poel gestrandete Buckelwal soll auf einen Lastkahn gebracht werden. Heute könnte die eigentliche Bergung beginnen. Eine wichtige Frage ist aber noch offen.

Die Arbeiten rund um den in der Ostsee gestrandeten Buckelwals gehen weiter: Helfer der privaten Initiative und Kräfte der DLRG wollen den vor Poel liegenden Buckelwal von dort wegbewegen. Boote verließen den Hafen von Kirchdorf, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Auf Livestreams des Geschehens war zudem zu sehen, wie Menschen in Trocken- und Neoprenanzügen im flachen Wasser am Wal arbeiteten und diesen unter anderem mit Tüchern bedecken, um ihn vor der Sonne zu schützen. 

Läuft alles nach Plan, soll der schätzungsweise zwölf Tonnen schwere Meeressäuger nach vier Wochen in einem flachen Seitenarm der Wismarbucht seine Reise Richtung Nordsee antreten – lebend, samt Wasser an Bord eines Lastkahns mit dem normalerweise etwa Schiffe transportiert werden. Auch auf der sogenannten Barge waren am Morgen den Livestreams zufolge bereits Arbeiter. Den Großwal in den Kahn zu bekommen, dürfte kniffelig werden.

Das Tier soll vorwärts mittels eines Gurtes durch eine eigens im flachen Wasser geschaffene Rinne zur und in die Barge gelenkt werden. Ob dieses neue Konzept vom Umweltministerium in Mecklenburg-Vorpommern geduldet wird, wurde am Morgen noch geprüft.

dpa