Zeitgenössische Kunst
Kampnagel-Sommerfestival bringt Grammy-Gewinner nach Hamburg

Die argentinische Choreographin Ayelen Parolin eröffnet das Festival. (Archivbild) Foto: Georg Wendt/dpa
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Von Grammy-Gewinner bis Fotokunst: Das Kampnagel-Sommerfestival startet im August mit internationalen Künstlern und Performances. Was Besucher dieses Jahr erwartet.

Internationale Tanz- und Performanceproduktionen, Konzerte, Lesungen und Theater - das internationale Sommerfestival verwandelt das Kulturzentrum Kampnagel und andere Orte Hamburgs wieder in eine große Bühne für zeitgenössische Kunst. Unter dem diesjährigen Motto „Hope!“ werden vom 5. bis 23. August Tanz, Theater, Musik und Performance aus aller Welt geboten. „„Hope“ ist eine Handlungsaufforderung zur Umgestaltung der Gegenwart“, sagte der künstlerische Leiter des Festivals, András Siebold, bei der Vorstellung des Programms.

Grammy-Gewinner Durand Bernarr tritt beim Festival auf

Die argentinische Choreographin Ayelen Parolin eröffnet demnach das Festival und kehrt mit einer neuen Tanzperformance nach Hamburg zurück, nachdem sie bereits 2024 bei Kampnagel zu sehen war. Zu den musikalischen Gästen gehört unter anderem der US-amerikanische Singer-Songwriter und Grammy-Gewinner Durand Bernarr. 

Erneut beteiligt sei das französische Kollektiv (LA)HORDE und das Ballett national de Marseille. In Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle zeigt das Festival zudem das Werk „The Ballad of Sexual Dependency“ der US-amerikanischen Fotokünstlerin Nan Goldin. Zum Abschluss gestalten der Regisseur und Musiker Christoph Marthaler sowie die Symphoniker Hamburg eine Gala in der großen Kampnagel-Halle.

Veranstaltungen in der St. Gertrud-Kirche und auf der Kunstmeile.

Neben den Bühnen auf dem Kampnagel-Gelände bespielt das Festival auch andere Orte der Stadt, etwa die St. Gertrud-Kirche oder die Kunstmeile. Mit zahlreichen internationalen Acts zählt das Festival zu den wichtigsten zeitgenössischen Kunstveranstaltungen Hamburgs.

dpa