Das Frankfurter Stadtparlament hat ein Konzept zum Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs auf der Schiene verabschiedet. Der "Gesamtverkehrsplan Schiene 2035+" schlägt die Prüfung millionenschwerer Investitionen vor, unter anderem ins U-Bahnnetz.
Bei dem Plan handele es sich um eine Faktensammlung zu denkbaren Ausbauprojekten, erklärte Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne). Sie diene als Entscheidungsgrundlage für die Politik. Machbarkeitsstudien sollen folgen.
Die U-Bahn könnte künftig nach dem Südbahnhof bis zur Sachsenhäuser Warte weiterfahren. Ob teilweise oberirdisch, soll geprüft werden. Für den Osten wird vorgeschlagen, den Stadtteil Bergen-Enkheim mehr einzubeziehen. Im Norden gilt dies für Eckenheim.
Straßenbahnen auf neuer Mainbrücke?
Auch eine neue Mainbrücke für die Straßenbahn ist vorgesehen. Das Straßenbahnnetz soll generell ausgebaut werden.
Enthalten sind 23 Projekte, die weiterverfolgt werden sollen. Sie wurden aus insgesamt 56 Maßnahmen ausgewählt. Die Zustimmung der Stadtverordneten am Donnerstag galt als Formsache, nachdem bereits Magistrat und Verkehrsausschuss zugestimmt hatten.