Luftverkehr Wintersturm in den USA - Lufthansa streicht Flüge

Es werden massive Schneefälle in den USA erwartet - das hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr. Foto: Boris Roessler/dpa
Es werden massive Schneefälle in den USA erwartet - das hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr. Foto
© Boris Roessler/dpa
Die USA werden von einem heftigen Wintersturm getroffen. Die Behörden bereiten die Bevölkerung auf einen Notstand vor. Das hat auch Auswirkungen auf den transatlantischen Flugverkehr.

Der erwartete Wintersturm in den USA führt auch im Flugbetrieb der Lufthansa Group zu erheblichen Einschränkungen. "Mehrere Flughäfen im US-Bundesstaat Texas, an der Ostküste der Vereinigten Staaten sowie in Kanada bereiten sich weiterhin auf einen schweren Wintersturm vor", teilte ein Unternehmenssprecher mit. Für Sonntag seien vor allem Flüge an die Ostküste gestrichen. Zudem sei mit einzelnen Verspätungen und weiteren Annullierungen zu rechnen. 

Wie viele Verbindungen und Passagiere konkret betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt. "Aufgrund des volatilen Prozesses und der sich kontinuierlich weiterentwickelnden Situation können wir aktuell keine verlässliche Zahl nennen", hieß es. 

Betroffene Fluggäste werden per Mail informiert

Und: "Betroffene Fluggäste werden aktiv per E-Mail über die aktuelle Lage informiert." Flüge in den Süden, Nordwesten, Westen sowie nach Kanada finden laut den Angaben statt.

In den USA stellen sich Millionen Menschen auf einen der wohl härtesten Winterstürme der vergangenen Jahre in den Vereinigten Staaten ein. Wie der Sender ABC News berichtete, sind mehr als 180 Millionen Menschen in Alarmbereitschaft. 

Mindestens 18 Staaten haben demnach den Notstand ausgerufen, darunter New York, Texas, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Louisiana, Arkansas, Tennessee, Alabama, Mississippi und Missouri. 

Notunterkünfte vorbereitet 

"Millionen Menschen sind von katastrophalen Eis- und Schneeverhältnissen betroffen", schrieb der Sender CNN in der Nacht zum Samstag (Ortszeit). Die US-Medien veröffentlichten Bilder von leer geräumten Supermarktregalen und vorbereiteten Notunterkünften. 

Der Sturm werde sich über eine Entfernung von rund 3.000 Kilometern von New Mexico im Südwesten aus über das Wochenende bis nach Maine im Nordosten ausbreiten, warnte der Wetterdienst.

dpa