Verstopfte Nase
Allergiker aufgepasst: Die Gräserpollen fliegen

Gräserpollen-Allergiker sollten tagsüber die Fenster geschlossen halten. (Symbolbild) Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
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Die Gräserpollen-Saison hat begonnen. Wenn die Nächte warm sind und Regen fehlt, dann steigt die Belastung.

Sonne, warme Nächte und kein Regen in Sicht: Was sich für manchen nach den ersten Anzeichen vom Sommer anfühlt, kann für Allergikerinnen und Allergiker anstrengend sein. Die Gräserpollen-Saison sei gestartet, sagte Jannik Wilhelm-Degenhardt, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach.

Schon vor ein paar Wochen habe es im Südwesten angefangen. "Gerade, wenn jetzt auch die Nächte wärmer werden, da haben wir jetzt für die nächsten Wochen deutschlandweit eine Zunahme der Gräserpollen", sagte er. Das gelte auch für Hessen. 

Regen wäscht Pollen aus der Luft aus

Es bestehe dann eine mäßige bis hohe Belastung durch Gräserpollen. Auch der Roggen etwa gehöre zu den Gräserpollen. Seine Pollen seien aber so schwer und groß, dass sie nur in der Nähe von Roggenfeldern herunterkämen, sagt der Meteorologe. Die Birkenpollen-Saison hingegen sei etwas abgeklungen. 

Der fehlende Regen verstärkt die Pollensituation: "Regen wirkt - insbesondere, wenn er länger andauernd oder stärker ist", sagte Wilhelm-Degenhardt. Dann würden die Pollen aus der Luft ausgewaschen.

Was können Betroffene tun?

Allergiker sollten sich Medikamente versorgen beziehungsweise den Aufenthalt im Freien meiden, sagt Carola Grundmann vom Zentrum für medizinisch-meteorologische Forschung in Freiburg (Baden-Württemberg) - das ist eine Außenstelle des DWD. Sie rät Betroffenen unter anderem dazu, eher erst abends herauszugehen, tagsüber die Fenster geschlossen zu halten und Medikamente rechtzeitig nachzukaufen beziehungsweise verschreiben zu lassen.

dpa