Eine Studierenden-WG in Frankfurt hat etwa 26.700 Euro Miete zurückerstattet bekommen. Die Studentinnen und Studenten hatten von Oktober 2021 bis Juni 2025 deutlich mehr Miete zahlen müssen als erlaubt, wie die Stadt Frankfurt mitteilte.
Es ging um eine 95 Quadratmeter große Wohnung im Stadtteil Nordend. Die Vermieterin - eine ausländische Immobiliengesellschaft - habe eine Miete gefordert, die die ortsübliche Vergleichsmiete „in der Spitze um bis zu 103 Prozent überstieg“, hieß es. „Dieses deutliche Missverhältnis im ohnehin stark angespannten Wohnungssegment für Studierende stellt eine klare Mietpreisüberhöhung dar.“
Das Amt für Wohnungswesen habe das Verfahren erfolgreich abgeschlossen, die Vermieterin habe das Geld zurückerstattet. „Dies führt zu einer erheblichen finanziellen Entlastung der Mieterinnen und Mieter“, schrieb die Stadt.