Begehrtes Metall Haus umstellt - mutmaßliche Kupferdiebe beschäftigen Polizei

Kupferdiebe haben es immer wieder auf Kabel abgesehen. (Symbolbild) Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Kupferdiebe haben es immer wieder auf Kabel abgesehen. (Symbolbild) Foto
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Immer wieder verschwinden Kupferkabel in Mecklenburg-Vorpommern. Die Polizei ermittelt aktuell in mehreren Fällen. Zuletzt umstellte sie ein Haus.

Kupferdiebe halten im Osten Mecklenburg-Vorpommerns die Polizei auf Trab. Die Polizei in Friedland (Mecklenburgische Seenplatte) ermittelt wegen des Verdachts, dass zwei Männer Kupferkabel von einem Firmengelände gestohlen haben. Am Sonntagabend hätten Beamte ein Wohnhaus umstellt, in dem sie vermutet wurden. Die 52 und 43 Jahre alten Männer seien aufgetaucht und geflohen. Beamte seien ihnen nachgelaufen und hätten sie gestellt. Gegen beide werde wegen Verdachts des Diebstahls ermittelt. Dabei gehe es auch um die Frage, ob und wie viel Buntmetall gestohlen wurde.

Außerdem sucht die Polizei Zeugen eines Diebstahls in Neubrandenburg. Demnach soll in den zurückliegenden Tagen zumindest ein noch unbekannter Täter Kupferkabel aus einem leerstehenden Gebäude im Markscheiderweg gestohlen haben. Es sei ein Sachschaden von 20.000 Euro entstanden. Der Wert des Diebesgutes wird mit ungefähr 30.000 Euro beziffert.

Wiederholt Fälle

Erst im Dezember hatten Unbekannte schätzungsweise etwa 90 Kilometer Kupferkabel von einem Solarenergiepark im Kreis Ludwigslust-Parchim gestohlen. Damals war von einem sechsstelligen Schaden die Rede. Im zurückliegenden Jahr hatten es Täter auch wiederholt auf die Kabel von Ladesäulen für E-Autos abgesehen. Sie schnitten die Kabel von Säulen etwa in Stralsund ab.

Kupferdiebe wollen das Material mutmaßlich bei Metall- oder Schrotthändlern verkaufen und so zu Geld machen.

dpa