Hospizarbeit Schwesig: Dreikönigsverein erfüllt wichtige Aufgabe

In diesem Jahr kamen Spenden in Höhe von 60.000 Euro zusammen. Foto: Stefan Sauer/dpa
In diesem Jahr kamen Spenden in Höhe von 60.000 Euro zusammen. Foto
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Der Dreikönigsverein Neubrandenburg sammelt für seine sozialen Projekte Spenden. Höhepunkt ist der Benefizabend am 6. Januar. Dazu kamen bereits viele prominente Gäste in die Vier-Tore-Stadt.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Arbeit des Dreikönigsvereins in Neubrandenburg gewürdigt. Dabei hob sie beim traditionellen Benefizabend in Neubrandenburg insbesondere die Hospizarbeit des Vereins hervor: "Sie schenken Menschen in ihrer letzten Lebensphase etwas, das unbezahlbar ist: Würde, Nähe und Geborgenheit." Der Dreikönigsverein Neubrandenburg zeige, wie viel Herz, Verantwortung und Solidarität bewegen könnten.

Vereinsvorsitzender Matthias Crone gab anlässlich des Benefizabends bekannt, dass Privatpersonen und Unternehmen in diesem Jahr insgesamt 60.000 Euro gespendet hätten. Der Großteil des Geldes fließe in die Hospizarbeit des Vereins, der ein stationäres Hospiz in Neubrandenburg betreibt und mobile Hospizarbeit mit ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern anbietet. "Wo Freude und Dankbarkeit sich zueinander gesellen, entstehen Hoffnung und Zuversicht. Und nur mit Zuversicht kann eine gute Zukunft entstehen", so Crone.

Der 1991 gegründete Dreikönigsverein ist eine der wichtigsten Sozialinitiativen in MV. Er richtet jährlich am 6. Januar ein Benefiztreffen aus, zu dem am Abend in Neubrandenburg wieder über 500 geladene Gäste kamen. Der Verein fühlt sich nach eigenen Angaben der christlichen Tradition verpflichtet und ist zugleich offen für alle Menschen. 

Zum Dreikönigstreffen kamen in der Vergangenheit viele prominente Redner, darunter Kardinal Reinhard Marx, Michail Gorbatschow, Angela Merkel, Roman Herzog, Wolfgang Schäuble, Wolfgang Thierse und Joachim Gauck. In diesem Jahr war NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann (CDU) Festredner.

dpa