Zweite Runde ÖPNV-Tarifverhandlungen auf 16. Februar vertagt

Auch Straßenbahnfahrer sind von der Tarifverhandlungen betroffen. Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Auch Straßenbahnfahrer sind von der Tarifverhandlungen betroffen. Foto
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Bei den Tarifverhandlungen im öffentlichen Personennahverkehr gab es keine Annäherung zwischen Gewerkschaft und Arbeitgebern. Immerhin wurde ein neuer Termin vereinbart.

Im Tarifstreit im öffentlichen Personennahverkehr in MV hat es in der zweiten Verhandlungsrunde keine Annäherung gegeben. Beide Seiten verständigen sich aber darauf, die Gespräche am 16. Februar in Rostock fortzusetzen. Es sei leider kein Angebot der Arbeitgeberseite erfolgt, sagte Sascha Bähring, Verhandlungsführer von Verdi Nord.

Die Verbandsgeschäftsführerin des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Mecklenburg-Vorpommern (KAV), Carola Freier, warf der Gewerkschaft vor, ihrer Forderungen zu überziehen. Die Vorstellungen zur Arbeitszeitreduzierung seien kontraproduktiv und gefährdeten den Status-Quo des ÖPNV.

Bei den Verhandlungen geht es um den Manteltarifvertrag. Im vergangenen Jahr waren die Verhandlungen um den Lohn- und Einkommenstarifvertrag von mehreren Warnstreikwellen begleitet worden. Betroffen sind auch diesmal 2.800 Beschäftigte von neun kommunalen Verkehrsbetrieben. 

Verdi fordert unter anderem eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 35 Stunden mit einem Wahlmodell für 39 Stunden bei freiwilliger Zustimmung der Beschäftigten. Die Mindestarbeitszeit soll bei 6 Stunden pro Schicht liegen, die Fahrdienstzulage auf 30 Prozent erhöht und die Jahressonderzahlung auf 100 Prozent angehoben werden.

dpa