Annäherung

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Armeniens Hauptstadt Eriwan vor dem in der Türkei gelegenen Ararat

Normalisierungsprozess: Türkei und Armenien nehmen indirekte Handelsbeziehungen wieder auf

Im Zuge ihrer Annäherung unterhalten die historischen Erzfeinde Türkei und Armenien türkischen Angaben zufolge nun wieder indirekte Handelsbeziehungen. Der Handel könne seit Montag wieder aufgenommen werden, teilte der Sprecher des türkischen Außenministeriums, Öncü Keceli, am Mittwoch mit. Beide Länder könnten nun jeweils als "Herkunft und Endbestimmungsort" der Waren ausgewiesen werden, auch wenn der Handel wegen eines bislang fehlenden funktionierenden Grenzübergangs weiterhin über ein Drittland abgewickelt werde.
Paschinjan und von der Leyen am Dienstag in Eriwan

EU und Armenien vertiefen Zusammenarbeit bei Verkehr und Sicherheit

Annäherung des Südkaukasus an Europa: Die EU und Armenien haben bei einem Gipfeltreffen in Eriwan die Vertiefung ihrer Beziehungen in mehreren Bereichen vereinbart. "Mit diesem Gipfel machen wir einen großen Schritt in Richtung einer neuen Stufe der Zusammenarbeit", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim Treffen mit dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan am Dienstag in Eriwan. Beide Seiten vereinbarten unter anderem eine neue Partnerschaft für die Vernetzung in den Bereichen Transport, Energie und Digitales. 
Präsidentschaftskandidatin Keiko Fujimori

Peru: Präsidentschaftskandidatin Fujimori verspricht harte Grenzpolitik und Annäherung an USA

Vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Peru am Sonntag hat die rechtspopulistische Kandidatin Keiko Fujimori eine rigide Einwanderungspolitik, eine Annäherung an die USA und einen weiteren Vormarsch konservativer Politik in Lateinamerika versprochen. Im Falle eines Wahlsieges wolle sie in den ersten hundert Tagen im Amt mit Hilfe des Militärs die "Ordnung wiederherstellen", sagte sie in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP.
Gebäude der US-Botschaft in Caracas

Diplomatische Annäherung: Neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela angekommen

Weniger als einen Monat nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela und der Gefangennahme des linksnationalistischen Präsidenten Nicolás Maduro haben Washington und Caracas einen weiteren Schritt in ihrer diplomatischen Annäherung getan: Am Samstag traf die neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela, Laura Dogu, in der Hauptstadt Caracas ein. Sie wurde vom venezolanischen Außenminister Yván Gil empfangen. Am Freitag hatte Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez eine großangelegte Amnestierung politischer Häftlinge angekündigt.