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Wladimir Putin: Ein Schuljunge schafft sich sein Imperium

Verstehen Sie Wladimir Putin? stern-Autorin Katja Gloger kennt ihn seit vielen Jahren - Versuch einer Annäherung an den russischen Präsidenten mit Auszügen aus ihren Porträts.

Katja Gloger 2002 mit Wladimir Putin in Moskau

Katja Gloger 2002 mit Wladimir Putin in Moskau

Im aktuellen stern beschreibt Autorin Katja Gloger das historisch schwierige Verhältnis der Ukraine zu Russland. Der Präsident des Landes, so die ehemalige Moskau-Korrespondentin, versucht mithilfe der des kleinen Nachbarn eine "neue Geschichte zu schreiben, den Grundstein zu legen für etwas, was man Putins Imperium nennen könnte". Ist Wladimir Putin ein Getriebener der Geister, die er selber rief oder zeigt er womöglich nun sein wahres Gesicht?

Lässt sich diese Frage überhaupt beantworten? Katja Gloger hat den Staatchefs für den stern das erste Mal vor mehr als zehn Jahren getroffen und seitdem immer wieder über ihn geschrieben - wir veröffentlichen vier ihrer Geschichten in Auszügen noch einmal. Sie zeigen das Bild eines Mannes, der offenbar nur wenig dem Zufall überlässt.

Russland verstehen

Jetzt im neuen stern:
Warum Putin mit einem brutalen Feldzug ein neues Imperium erschaffen will

Lesen Sie auf der nächsten Seite - 2001: Ein Schuljunge Putin wird Präsident und reißt alle Macht an sich

Frisch ins Amt gewählt, spricht Wladimir Putin im September 2000 vor der UN in New York

Frisch ins Amt gewählt, spricht Wladimir Putin im September 2000 vor der UN in New York

2001: Ein gemachter Mann

stern #15, April 2001

Vor einem Jahr waren die Strippenzieher des Kreml am Ziel. Ihr Schuljunge Wladimir Putin wurde Präsident. Er wirkte unbeholfen wie ein Statist. Doch sie unterschätzten ihn.

(…) Bis ganz nach oben hatte er es geschafft, ins Herz der "Familie", des gierigen Clans um Präsident Jelzin und dessen Tochter Tatjana. (Boris) Beresowskij war der Einflüsterer, diskret, klug, skrupellos. Einen gewissen Wladimir Putin duzte er freundlich. "Doch mit ihm habe ich mich verrechnet", wundert er sich heute über seinen Fehler, "Putin reißt die ganze Macht an sich."

Dabei sollte dieser brave Wladimir doch ihm und der "Familie" die Macht verewigen, den Einfluss, das Geld. Hatte schon der schwer kranke Boris Jelzin nur noch die Verordnungen unterschrieben, auf denen Tochter Tatjana ihre Zustimmung markiert hatte, sollte Putin, dieser Mann ohne Eigenschaften, erst recht Beresowskijs Marionette sein. Doch der kappte die Fäden im September des vergangenen Jahres: "Ich werde mich von Beresowskij trennen. Finita la commedia."

Ausgerechnet Putin, dieser Schuljunge. "Dabei war sein Wahlkampf gar nicht so teuer", lächelt Beresowskij hintergründig, "200 Millionen Dollar vielleicht." Wladimir Wladimirowitsch Putin - seit einem Jahr spielt er die Rolle des Präsidenten. Scheinbar ohne Gefühl, niemals leuchten seine wasserblauen Augen. Sie registrieren, pingelig genau. Seinen Anhängern gilt er als erster wirklich postsowjetischer Herrscher, als patriotischer Modernisierer, ein Zar mit Internetanschluss. Die anderen sehen in ihm ein "Zufallsprodukt", ein Ziehkind des Geheimdienstes und des kriminellen Schattenstaates, ausgeliefert den Ränkespielen der Bürokratie.

Selbst seine Unbeholfenheit wirkt inszeniert


So klein und mausgrau kommt er daher, "Inventarisierung" lautet eines seiner wichtigsten Worte. Wirkt immer noch, als ersticke er an der Bürde seines Amtes, das er "Projekt Russland" nennt. Irgendwie fehl am Platz, wie ein Petersburger Straßenjunge, der in einen Anzug gesteckt worden ist, schick, aber eine Nummer zu groß. Neugierig, misstrauisch, nie würde er leichtsinnig sein. Selbst seine Unbeholfenheit wirkt inszeniert. Wenn er, wie neulich in Sibirien, "spontan" die Bauernhütte der Familie Popow samt Kalb "Sternchen" besucht, ist die monatelang vorher ausgesucht. Und es ist sicher kein Zufall, wenn seine Schulzeugnisse auftauchen, seine schlechten Noten, seine Prügeleien auf dem Schulhof: "Er ist doch einer von uns", darf die Zeitung schreiben.

Er aber, dieser kontrollsüchtige Apparatschik, ein "Meister des Sports", trainiert in den Künsten des Judo, ist gerade dabei, das gesamte Land zu seiner Demokratie zu zwingen. Der Jurist Putin spricht vom "Rechtsstaat" und der "Diktatur des Gesetzes". Aber er lässt seine Gegner von der gehorsamen Staatsanwaltschaft verfolgen und sagt: "Ich rede nur mit Journalisten, die meiner Meinung sind." Mit ihm erobert eine neue Generation die Macht: moderne Kader aus Geheimdienst und Bürokratie, junge Männner mit Korpsgeist. Drei gewichtige Worte symbolisieren ihr Programm: "Effektivnost" - Effizienz. "Strategija" - Wirtschaftsreformen. Und "Wlast" - die Macht. (…)

Lesen Sie auf der nächsten Seite - 2002: Putin behauptet, nach acht Jahren sei für ihn Schluss mit dem Job

2002: Die vielen Gesichter des Wladimir Putin

stern #50, Dezember 2002

Seit drei Jahren herrscht der Ex-Geheimagent über das größte Land der Erde. Selbstbewusst setzt sich Präsident Wladimir Putin in Szene.

(…) Der weiße Pudel Toska flitzt über den Rasen, Labrador Conny springt vor Freude, als Herrchen ruft. "Rossija" steht auf seinem Trainingsanzug. Russland. Es ist Sommer, das Land macht Urlaub. Gerade war George W. Bush da. Beim Besuch in Sankt Petersburg hat Putin den US-Präsidenten mit einer seiner Charmeoffensiven erobert. Seitdem duzt ihn Bush und nennt ihn "meinen Freund". Der Samstag sei ein normaler Arbeitstag für ihn, erzählt er. Minister treten an zum Rapport, Staatsgäste müssen empfangen, Reden gehalten, endlose Sitzungen geleitet werden, und dann bleibt immer noch die "Arbeit mit Dokumenten", wie es im Protokoll heißt. "Meistens komme ich erst gegen zwei Uhr nachts ins Bett." Jeden Morgen treibe er Sport, sagt er. Gern zeigt sich der Präsident als gesundes Vorbild für sein Volk.

Putin führt uns zu seinen Pferden. Kein Stäubchen befleckt den weichen Linoleumboden des neu errichteten Reitstalles. Glänzend geputzt warten fünf Vollblüter. (…) Es ist ein seltsam gefrorener Anblick. Der Schimmel mit schwarz glänzenden Augen, geblähten Nüstern und wehendem Schweif soll Freiheit und Unabhängigkeit symbolisieren - doch die Pfade sind festgelegt, auch hier beobachten die Leibwächter jede Bewegung. Mit ernstem Gesicht galoppiert Wladimir Putin im Kreis. Korrekt sitzen dunkelblaue Reiterkappe und Handschuhe. Er lacht nicht. Er müht sich ab. Der Feldherr des neuen Russland will er sein.

Nach acht Jahren ist Schluss


Später empfängt er im Gästetrakt seines Hauses. Eine hohe Halle, etwas unterkühlt. Eine cremefarbene Couchgarnitur, Terrakotta-Böden. Er trägt ein schwarzes Polohemd mit schwarzen Jeans, seine Lieblingskleidung. Gattin Ljudmila lässt sich entschuldigen, sie habe Besuch von einer Freundin, rein zufällig aus Dresden. Er sitzt allein, schaut hinaus in den gepflegten Park. "Noch weiß ich, wie die Menschen in unserem Land leben müssen", beeilt er sich zu sagen. "Nach spätestens acht Jahren ist für mich Schluss mit diesem Leben. Ich bin ein Zeitarbeiter." Er lässt die wasserblauen Augen blitzen, mutet seinem Gesicht ein spitzbübisches Lächeln zu. "Er musste lange an sich arbeiten, um unbefangen zu wirken", sagte seine Frau einmal.

(…) Höflich, jovial, scheinbar offen und interessiert, so erobert Wladimir Wladimirowitsch Putin die Menschen, auf die es ihm ankommt. Er hört konzentriert zu, weiß viel, erinnert sich an jedes Detail. Jede Geste, jedes Wort, jedes Lächeln hat er im Griff, kontrolliert selbst seine Wutausbrüche. "Das Schlimmste", sagen seine Mitarbeiter, "ist sein Schweigen." Seine Gesichtszüge sind markanter geworden, selbstbewusster. Er hat gelernt, seine Auftritte zu steuern. Allein im Pressestab arbeiten 60 Angestellte an seinem Image, seiner Rolle. Nach außen ist er stets verbindlich - und bleibt doch unnahbar, schattenhaft. Den Präsidenten gibt dieser Mann perfekt.

"Man muss sich immer etwas ausdenken"


Die Sonne scheint durch die Laube, Putin bietet Schokoladenkonfekt an. Ach ja, er wollte uns noch erklären, welche Fehler der Westen in Afghanistan gemacht hat. (…) "Gibt es etwa eine westliche Außenpolitik?", doziert Putin in seinem ausgezeichneten Deutsch. "Es gibt die Außenpolitik der USA. Ich glaube an die strategische Partnerschaft Russlands mit dem vereinten Europa." Für Fragen, Zweifel oder Widerspruch hat er keine Zeit - dieser Mann will Recht behalten. (…) So präsentiert sich Putin gern: als weitsichtiger Präsident der Tat, der sein Land wieder wichtig macht in der Welt. "Man muss schnell sein, flexibel, man muss sich immer etwas ausdenken", sagt er lächelnd.

Doch die Botschaften, die er so gern verkündet, sind viel zu glatt, viel zu schön, um der Härte des russischen Lebens standzuhalten: "Ich will die echte Marktwirtschaft", versichert er. "Ich will ein echtes Mehrparteiensystem für Russland." Putin weiß, was er Gästen aus dem Westen schuldig ist.

Lesen Sie auf der nächsten Seite - 2005: Wie sich Putin und George W. Bush entfreundeten

2005: Das rasche Ende einer Freundschaft

stern.de, Februar 2005

George W. Bush nannte Wladimir Putin einmal einen "Freund". Doch nun fröstelt es gewaltig zwischen Washington und Moskau.

Wladimir Wladimirowitsch Putin hat eine erstaunliche Eigenschaft: Er kann es wirklich jedem recht machen. Kommt daher, freundlich lächelnd und bescheiden, blässlich, eher jungenhafter Kumpel als machtvoller Präsident der Russischen Föderation, des größten Landes der Erde. Fast schüchtern scheint er, und er gibt jedem seiner Gesprächspartner das Gefühl, er versteht ihn, teilt seine Meinung, ist ganz für ihn da. Und schon manch einer hat sich nach einem Gespräch mit Wladimir Wladimirowitsch Putin verwundert gefragt, welche Meinung denn eigentlich der Präsident vertreten hat.

Man weiß zwar mittlerweile eine Menge über ihn, den ehemaligen Offizier des sowjetischen Geheimdienstes KGB. (…) Dass er fast immer zu spät kommt, langatmig und besserwisserisch über die Weltlage doziert. Doch er lässt niemanden wissen, wofür er wirklich steht. Wladimir Wladimirowitsch Putin ist, wenn man so will, ein Mann für alle Gelegenheiten. Dieser Mann ist jedem ein Spiegel.

Als Putin noch Freund des Westens war


(…) Der russische Schriftsteller Viktor Jerofeejew schrieb einmal: "Es gibt sogar eine spezielle Website zu Träumen von, mit und über Putin. Jeder ist bereit, Putin sein Herz auszuschütten und mit ihm ein offenes Gespräch von Mensch zu Mensch zu führen." Dies mag einer der Gründe dafür sein, dass ihn Bundeskanzler Schröder seinen "Freund" nennt. (…) Bislang durfte Putin auch George W. Bush als "Freund" bezeichnen. Vor knapp vier Jahren lud ihn Bush auf seine Ranch in Texas ein - eine Ehre, auf die Frankreichs Staatspräsident Chirac bis heute wartet. Vor seiner Reise übte Putin wochenlang Englisch im eigenen Sprachlabor. Man sprach auch über Religion. Damals schaute der tiefgläubige George W. Bush dem russischen Präsidenten tief in die Augen und sah, wie er später erklärte, "seine Seele." (… )

Seit neuestem fröstelt es gewaltig zwischen den beiden Ländern. Die Töne werden schriller (…) Als sich die beiden auf einem Wirtschaftsgipfel in Chile trafen, bemerkten Beobachter, wie ablehnend Bush reagierte: hatte ihm Putin doch eine Polit-Vorlesung über die grundsätzlichen Schwierigkeiten russischer Reformpolitik gehalten. Belehrungen, langatmige Erklärungen ohne konkrete Ergebnisse - Bush ist viel zu ungeduldig, daran Gefallen zu finden. (…)

Putin vollzog einen schleichenden Putsch: Der Mann, der als bürokratischer Reformer begann, gilt heute als autoritärer Machthaber eines korrupten Staates. Als Vorsteher eines korrupten Regimes, das weder seine eigenen Bürger vor Terroristen schützen kann noch den Opfern Hilfe erweist. So wie während des Geiseldramas im Moskauer Musicaltheater vor zwei Jahren, als über 120 Menschen an den Folgen eines Gaseinsatzes starben. So geschehen während der Geiselnahme in der Beslaner Schule Nr. 1 vor wenigen Monaten, als mindestens 330 Menschen starben.

Russlands gierige Machtelite


"Wir zeigten Schwäche, und die Schwachen werden besiegt", sagte Putin nach dem Ende der Geiselnahme, sein Gesicht rot vor Wut. Doch er ging nicht vor gegen Korruption und Schlamperei bei Polizei und Geheimdiensten. Setzte keine unabhängige Untersuchung in Gang. Beide Ereignisse sollen totgeschwiegen werden. Stattdessen schaffte Putin faktisch die Gouverneure ab, indem er die Regionen dem Kreml unterstellte. Putins Leute kontrollieren Parlament, Gouvernements, die Richter und die Polizei, die Geheimdienste sowieso. Sie stehen den großen Staatskonzernen vor. Wieder einmal scheint es, als reiße sich in Russland eine gierige Machtelite das ganze Land unter den Nagel.

Lesen Sie auf der nächsten Seite - 2012: Wladimir Putin schätzt Loyalität über alles. Die Tochter einer befreundeten Familie, ein Ex-Glamourgirl, will ihm nicht länger treu zur Seite stehen.

Xenia Sobtschak - von der russischen Paris Hilton zur regimekritischen Politaktivistin

Xenia Sobtschak - von der russischen Paris Hilton zur regimekritischen Politaktivistin

2012: Xenijas Wahl

stern #38, September 2012

Sie war Russlands It-Girl, mit gutem Draht in den Kreml, reich, sexy und verrückt, nun wandelt sich Xenia Sobtschak zur Politaktivistin. Sie will ein Russland ohne Putin

Xenia Sobtschak verhehlt ja nicht: dass sie als russische Paris Hilton Karriere gemacht und Millionen verdient hat; dass sie Putin seit ihrer Kindheit kennt. Doch sie nimmt gottverdammt für sich das Recht in Anspruch, im Nerzmantel gegen genau diesen Putin zu demonstrieren, wenn es ihr gefällt. Nämlich: "über käufliche Richter und Funktionäre, über politische Gefangene, Korruptionsskandale und menschliche Tragödien." Es ist ein gefährliches Spiel, ihr bislang größter Einsatz. Legt sie sich doch ausgerechnet mit Wladimir Putin an, einem alten Freund der Familie. "Für ihn bin ich wohl eine Verräterin", sagt sie kühl.

Russland im Jahr zwölf der Ära Putin. Wieder herrscht, was über Jahrhunderte in diesem Land herrschte: Willkür. Im Kreml ein Machthaber, den man hier den "kooperativen Putin" nennt, umgeben von milliardenschweren Prätorianern. Nach den Demonstrationen der vergangenen Monate greifen seine Sicherheitsorgane jetzt durch. Das System Putin setzt auf Angst und Gewalt. Wer demonstriert, riskiert monatelange Haft. Oder Hausdurchsuchungen.

Ihr Vater Anatolij, ein Universitätsprofessor, war als charismatischer Bürgermeister von St. Petersburg einer der bekanntesten Politiker der 90er Jahre. An seiner Seite ein blasser junger Mann, einer seiner ehemaligen Studenten, der KGB-Offizier Wladimir Putin. (…)Sobtschak förderte den effizienten Apparatschik nach Kräften, der bedankte sich mit loyaler Treue. (..) "Er war ein Freund und Mentor für mich", sagte Putin. Als Anatolij Sobtschak vor zwölf Jahren starb, weinte er auf der Beerdigung. Auch als Präsident blieb Putin der Familie loyal verbunden. Man traf sich regelmäßig und gedachte des Verstorbenen. Damit machte Putin klar: Er würde seine Freunde niemals fallen lassen. Loyalität wurde zum wichtigen Instrument seiner Herrschaft. Umgekehrt aber bedeutet es: Wer sich von ihm abwendet, ihn gar kritisiert, der gilt als Verräter.

Katja Gloger
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(