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Özil-Transfer: Keine Annäherung mit Real Madrid

Stillstand im Poker um Werder-Star Mesut Özil. Der Clubchef der Bremer, Klaus Allofs, hat das anscheinend noch nicht verbesserte Angebot aus Madrid für den offensiven Mittelfeldspieler als "lächerlich" bezeichnet. "Er ist unser Spieler. Ich glaube auch, dass es so bleiben wird", so Allofs.

Nach Angaben von Werder Bremens Clubchef Klaus Allofs gibt es wegen eines möglichen Wechsels von WM-Star Mesut Özil zu Real Madrid weiterhin keine Annäherung zwischen beiden Clubs. "Es gibt keine Veränderung. Ich habe gesagt, dass das Angebot inakzeptabel war, man hätte auch sagen können lächerlich. Er ist also unser Spieler. Ich glaube auch, dass es so bleiben wird", sagte Allofs am Montag im Bremen bei einer Medientagung.

Sollte Özil in der Champions-League-Qualifikation am Mittwoch gegen Sampdoria Genua zum Einsatz kommen, dürfte er in diesem Jahr für kein anderes Team mehr in der Königsklasse spielen. Allofs stellte am Montag allerdings noch einmal klar, dass Özil auf jeden Fall spielen werde, wenn sich beide Clubs bis dahin nicht geeinigt hätten: "Entweder ist der Wechsel klar, dann steht er nicht auf dem Bogen. Wenn nicht, dann wird er spielen."

Zumindest auf dem offiziellen Mannschaftsfoto zur neuen Saison ist Özil noch voll und ganz Bremer. Beim Foto-Termin am Montag sorgte der umworbene 21-Jährige für einen Medien-Auflauf. Neben zahlreichen Fotografen und Kamerateams weichen Özil auch nach wie vor spanische Sportredakteure von "Marca" und "AS" nicht von der Seite. Bereits seit Tagen begleiten die spanischen Journalisten den 21-Jährigen auf Schritt um Tritt, um über den angestrebten Transfer zu berichten.

kbe/DPA / DPA

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