Wintereinbruch im Mai: Auf dem Brocken hat es geschneit. Am Vormittag lag dort eine Schneedecke von zwei bis drei Zentimetern, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mitteilte. Demnach könnte der Schnee in den kommenden Stunden noch etwas mehr werden. Wer die Winterlandschaft sehen möchte, müsse sich aber beeilen - schon morgen werden dort Plusgrade erwartet. In den kommenden Tagen könnten weitere Schneeflocken fallen.
Aber nicht nur auf dem Brocken schneite es im Harz. Auch auf dem Wurmberg waren die Wiesen laut DWD leicht angezuckert. Und auch in anderen Hochlagen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fiel Schnee. Eine matschige Schneedecke aus ein bis zwei Zentimetern sei am Morgen oberhalb von 600 Metern vorzufinden, teilte der DWD mit. Auf den Straßen blieben die Flocken eher nicht liegen, hieß es.
Schnee kam pünktlich zu den Eisheiligen
Heute sind laut DWD im Flachland Höchsttemperaturen von 8 bis 13 Grad zu erwarten. In den drei Bundesländern soll es stark bewölkt sein und immer wieder Schauer und Gewitter sowie Graupel geben. Im Bergland taut die dünne Schneeschicht tagsüber auf.
Die Tiefstwerte fallen in der Nacht zum Mittwoch auf 6 bis 3 Grad. In den Hochebenen liegen die Temperaturen um 0 Grad. Am Mittwoch ist weiterhin mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Die Temperaturen steigen auf maximal 13 bis 16 Grad. Im Bergland kann es teilweise stürmisch werden. Am Donnerstag bleibt es den Angaben zufolge ähnlich wechselhaft. Ein wenig Sonnenschein ist jedoch auch möglich.
Der Schneefall kommt pünktlich zu den Eisheiligen. Nach einer alten Bauernregel gelten als Eisheilige die Tage vom 11. bis 15. Mai. Demnach soll dann der letzte Nachtfrost des Jahres auftreten.