Autobahn Experten: A52-Brücke ab Mittwoch wieder einspurig befahrbar

Die in Richtung Essen gesperrte Ruhrtalbrücke - hier soll der Verkehr ab Mittwoch mit Tempolimit wieder einspurig fließen. (Arch
Die in Richtung Essen gesperrte Ruhrtalbrücke - hier soll der Verkehr ab Mittwoch mit Tempolimit wieder einspurig fließen. (Archivbild) Foto
© Christoph Reichwein/dpa
Die Ruhrtalbrücke auf der A52 war wegen Schäden eine Woche in Richtung Essen gesperrt. Morgen kann es weitergehen - zunächst einspurig und mit Tempolimit.

Die wegen Schäden gesperrte Ruhrtalbrücke auf der A52 in Richtung Essen soll im Laufe des Mittwochs einspurig wieder für den Verkehr geöffnet werden. Das kündigte ein Sprecher der Autobahn GmbH an. Die Reparaturarbeiten kämen planmäßig voran. Allerdings sei ein Tempolimit von 40 oder 60 Kilometern pro Stunde an der schadhaften Stelle zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und Essen-Kettwig geplant. Eine Uhrzeit für die Öffnung stehe bisher nicht fest.

Schadhafte Stellen an der sogenannten Übergangskonstruktion der Brücke seien mit Metallrampen ("Fly-over-Platten") abgedeckt worden. Gleichzeitig habe die Reparatur der Konstruktion begonnen. Während der Sperrung gibt es ausgeschilderte Umleitungen über das Autobahnkreuz Duisburg-Kaiserberg. Dort habe sich die Verkehrslast erhöht, die Situation sei aber nicht dramatisch. "Wir hatten keinen Kollaps", sagte der Sprecher.

Zentrale Pendlerverbindung mit 80.000 Fahrzeugen am Tag

Die A52 ist eine zentrale Pendlerverbindung zwischen dem Rheinland und dem Ruhrgebiet. Die Ruhrtalbrücke wird laut Autobahn GmbH täglich von fast 80.000 Fahrzeugen genutzt.

Die Strecke wurde am vergangenen Dienstag wegen der Schäden an der Übergangskonstruktion in Richtung Essen gesperrt. Diese Konstruktionen verbinden die Fahrbahn auf der Brücke mit der Fahrbahn auf festem Boden. 

Übergangskonstruktionen sind wegen der unterschiedlichen Gewichtsbelastung je nach Nutzung und wegen Witterungseinflüssen beweglich mit Stahl-Lamellen konstruiert und müssen ohnehin turnusmäßig ausgetauscht werden.

dpa

Mehr zum Thema