Für Pendler in die Landeshauptstadt fällt für geraume Zeit eine viel genutzte Route weg: Die Autobahn 59 wird für die Erneuerung der Fahrbahn voraussichtlich im Herbst in Richtung Düsseldorf für etliche Monate voll gesperrt. Dabei geht es um den zwölf Kilometer langen Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Monheim und dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd.
Das Einrichten einer Fahrspur Richtung Düsseldorf auf der bis dahin sanierten Fahrbahn Richtung Leverkusen ist laut Autobahn GmbH Rheinland aus mehreren Gründen nicht möglich. Es könnten für die provisorische Spur Richtung Düsseldorf keine Anschlussstellen eingerichtet werden.
Falls es in der einspurigen Richtungsfahrbahn zu einem Unfall komme oder ein Fahrzeug liegen bleibe, seien Staus bis hin zur A46 und A542 zu befürchten. Das erschwere auch Rettungseinsätze. Die "Rheinische Post" hatte berichtet, dass die sanierte Fahrbahn nicht für den Gegenverkehr genutzt werde.
Erste Bauphase bald beendet
Die Fahrbahnsanierung zwischen dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd und der Anschlussstelle Monheim in Richtung Leverkusen könne voraussichtlich im Juni 2026 abgeschlossen werden. Dann werde die Vollsperrung zunächst einstreifig aufgehoben, um Restarbeiten binnen eines Monats zu erledigen. ´
Die Vollsperrung der A59 Richtung Leverkusen hatte Mitte Oktober 2025 begonnen. Für die Bauarbeiten waren rund acht Monate veranschlagt worden.
Wichtige Pendlerstrecke
Der ADAC mahnt für die Sanierung der A59 schnellstmögliche Arbeiten am besten im Drei-Schicht-Betrieb an. "Die A59 ist eine wichtige Alternativstrecke zur A3 und A57 und für viele Einpendler nach Düsseldorf auch eine der Hauptrouten", sagte ADAC-Verkehrsexperte Roman Suthold der Deutschen Presse-Agentur.
Natürlich sei es wünschenswert, dass der Verkehr auch während der Bauarbeiten in beide Richtungen fließen könne. Die Vollsperrung sei aber aufgrund des hohen Störungsrisikos nachvollziehbar. Es müsse nur ein Pkw liegenbleiben, dann käme es umgehend zu einem gewaltigen Rückstau.